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September 7, 2021

PropTech – Die digitale Transformation der Immobilienbranche

Auch wenn die Immobilienbranche nicht gerade Vorreiter bei der Digitalisierung ist, so hat die Digitalisierung nunmehr - oder auch endlich - die Branche erreicht. Aber auch hier fragt man sich: Was bedeutet es konkret und wofür steht der Begriff PropTech eigentlich? Ähnlich wie bei dem Begriff Digitalisierung versteht man darunter ein buntes Sammelsorium von Ideen und neuen Geschäftsmodellen. Das macht es nicht gerade einfacher, aber es macht es sehr interessant.

Bei meinem Besuch der REAL PropTech 2021 in der letzten Woche konnte ich das erneut live erleben.

Was ist PropTech?

Darauf bin ich bereits vor vier Jahren in meinem Blogbeitrag PropTech  eingangen und an der Begrifflichkeit hat sich auch nichts verändert: Der Begriff PropTech -kurz für Property Technology- steht für immobilienspezifische technologische Entwicklungen. Die sogenannten PropTechs sind Unternehmen, meist StartUps, die immobilienwirtschaftliche Dienstleistungen optimieren, indem sie neueste Kommunikationstechnologien anwenden oder Geschäftsprozesse effizienter machen.

Die Lösungen richten sich dabei an Unternehmer als auch an Privatpersonen.  Da die Immobilienbrache als auch die Digitalisierung sehr vielseitig ist, fällt darunter ein mannigfaches Angebot.

Sarah Schlesinger
& ich

Endlich wieder netzwerken und sich austauschen. Live auf der REAL PropTech in Frankfurt/Offenbach mit Sarah Schlesinger. Du willst auch die Macht des Netzwerken erleben? Du möchtest dein Unternehmen transformieren? Mehr dazu erfährst du aktuell im Webinar im September.

Was heißt digitale Transformation der Immobilienbranche?

Für die einen heißt es recht simpel ein ganzheitliches Heizmanagement aufzusetzen, für die anderen recht komplex die Phasen einer Baustelle digital zu erfassen und zu organisieren, andere reden von einer effizienten Hausverwaltung mit transparenten Kosten und wieder andere bieten neue Geschäftsmodelle zur Vermarktung von Immobilien. Bei allen handelt es sich meist um digitale Plattformen.

In einem sind sich alle einig: Es geht darum, einen Mehrwert für den Nutzer zu liefern. Das können z.B. Mieter, Käufer, Eigentümer, Verwalter, Vermarkter oder Projektbeteiligte sein. Die Zielsetzungen ist recht unterschiedlich, es geht es um einfache bis hochkomplexe Vernetzung von Liegenschaften und Objekten, Daten in der Cloud, es geht um Energie, Effizienz, spannende Wohnkonzepte, Service am Kunden und um smartes Leben und Arbeiten.

Auf dem diesjährigen REAL PropTech wurde der in der Vergangheit oft verwendete Begriff der Nachhaltigkeit von den Kürzeln ESG abgelöst, die für Environment, Social und Governance stehen. Aus dem englischen übersetzt, geht es dabei um Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.

Das erfreut mich, da dadurch deutlich wird, dass es bei weitem nicht nur um Technik geht: "It´s not only about tech".

Ich wiederhole mich gerne, dass es auch bei der Digitalität um eine Verknüpfung von Mensch und Technik geht und der Mensch dabei im Mittelpunkt steht.

Auf dem Kongress gab es am zweiten Tag eine andere Art von Verknüpfungen, nämlich die von Etablierten und PropTechs. Beim KIWI Hackathon ging es darum anhand von konkreten Fallbeispielen, ohne große Power Points, sondern durch direktes Netzwerken, Fehler erlaubend umzusetzen und Ideen zu kreieren. Das PropTech DiConneX, das für effizientes Gebäudemanagment steht, gewann übrigens diesen Hackathon der Firma KIWI, die für digitales Schlüsselmanagment steht.

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Digitale Transformation für Immobilienmakler*innen

Jeder der PropTechs beantwortet für sich den eigentlichen Zweck, den sie liefern, neudeutsch den Purpose. Was ist ihr Weg nach vorne für die Immobilienbranche, ihre Disruption, ihre Beitrag für die Veränderung des Marktes?

Nicht immer war das bei den Präsentationen unmittelbar und verständlich erkennbar. Auch wenn ich mich als Fachlpublikum bezeichne, überfordern mich zu viele Aussagen wie "Ich habe hier ein Measurement vom Dashpoint..."., wo ich dann ganz schnell bei meiner Lieblingsfrage bin: "Hä?"

Das wird sicherlich nie ändern und Bestandteil von Präsentationen bleiben, jedoch in der Online Welt ist das ein fataler Fehler. Der Leser ist irritiert, fühlt sich nicht abgeholt und beendet den Besuch der Internetseite sofort. Um solch ein Thema geht es z.B. bei meinem Webinar, das ich in diesem Monat für die Transformation für Immobilienvermarkter gebe. Welche Fehler kann man vermeiden? Welche Schritt sind zu gehen und wie spart man Zeit und erhöht dabei sogar den Umsatz?

Was für das jeweilige PropTech ist total verständlich , um was es geht, was deren Purpose ist, für den Hörer oder Leser ist das meist noch lange nicht der Fall. Immer wieder passiert es uns Unternehmern, dass wir uns zu sehr in unserer eigenen "Babbel" aufhalten und uns der Chance berauben, unser Business von außen zu betrachten, distanziert, um neues Denken zu zu lassen, um neu zu sortieren. Interessant, dass es selbst den PropTechs passiert.

Erläutere in einem Satz, den Sinn und Zweck deines Unternehmen, 

so dass jeder es versteht!

Wie ist das bei dir? Kannst du in einem Satz erläutern, was der Sinn und Zweck deines Unternehmen ist - und zwar so, dass es jeder versteht. Versuche es jetzt innerhalb von 30 Sekunden, denn mehr Zeit hast du online nicht, um Interessenten zu überzeugen. Garnicht so einfach, oder? Bei der Formulierung ist es notwendig, den Mehrwert für deine Zielgruppe klar hervorzuheben.

Ich gebe dir gerne ein Praxisbeispiel anhand meines Webinars für die Transformation. Der Mehrwert ist hier, den Immobilienmakler*innen, die Möglichkeiten der Digitalisierung vorzustellen, damit sie unabhängig und wettbewerbsfähig bleiben. Und dies kurz und knackig anhand von konkreten Praxisbeispielen für die Branche.

Derzeit gibt es laut Blackprint (Veranstalter der Fachkonferenz REAL PropTech) 824 PropTechs in der D-A-Ch Region. Davon haben 609 den Hauptsitz in Deutschland, die Hochburg ist Berlin mit 181 PropTechs. Die Bereiche lassen sich grob in fünf unterteilen.

Die PropTech Bereiche

01
Plaung und Visualisierung

Bauprojekte durch CAD-und Software-Programme, 3D und Simulationen unter anderem auch durch VR-Brillen (virtuelle Realität). 

02
Vermarktung und Vermittlung

Digitale Kundenakquise und neue Vermarktungswege durch Einsatz von Online Marketing. 

03
Smart Home

Vernetzte Lösungen, z.B. durch Sprachsteuerung, automatische Steuerung von Strom und Heizung sowie digitale Türschlösser und intelligente Stromzähler. Ein digitales Gebäudemanagement.

04
(Temporäre) Vermietung und Verwaltung

Kurzzeitige Vermietung von Wohnungen, PopUp-Stores im Handel und Coworking Spaces, also flexible Gemeinschaftsbüros fallen darunter, aber auch die digitale Hausverwaltungssoftware und Schadensmanagement und moderne Kommunikationswege.

05
Crowdinvest

Über Online Plattformen schließen sich kleine Anleger zu einer Crowd zusammen, um in große Immobilienprojekte zu investieren.

Ich freue mich jetzt schon, nachdem ich neue PropTech-Unternehmer*innen kennengelernt habe, auf die Vorbereitung meines zweiten Online-PropTech-Kongresses, den ich im nächsten Jahr veranstalten werde. 


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So leer hier? Das liegt daran, dass der Blog gerade umzieht. Hier geht es zum ursprünglichen "Was ist Digitalisierungs-Blog".

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