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August 23, 2021

Off- und Online Marketing Funnel für Immobilien

 Minuten Lesezeit

Suchst du nach dem einen super Ding, nach der einen Sache, die dich zum Erfolg bringt? Nur das Eine musst du umsetzen und schon bist du erfolgreich?

Pardon, das gibt es nicht!

Es sind immer viele Faktoren, die dazu beitragen. Viele Tools, die miteinander verknüpft werden müssen und viele Eigenschaften, die du haben musst, um erfolgreich zu sein. Es funktioniert auch nicht, nur Offline oder nur Online unterwegs zu sein. Keinen realen Kundenkontakt zu haben, ist genauso wenig zielführend, wie nur offline unterwegs zu sein. Es ist die Digitalität, die dir hilft: du benötigst Verknüpfungen. Die Verküpfung von Tradition und Innovativon, von Mensch und Technik, von analog und digital. Das Aufgabengebiet ist groß, das macht es aber auch so interessant und auch so individuell gestalltbar.

Grundvoraussetzung für diese Individualität bist du. Du mit deinem Mindset, deinem Wissen und deiner Kreativität. Dann bist du und dein Business unkopierbar. Soweit erstmal zu dem was dich grundsätzlich erfolgreich macht. 🤓

Marketing für Immobilienmakler

Wenn du um deine Individualität, deine Identität weißt, dann ist es immer auch gut, Erster zu sein.

Zum Beispiel der erste Makler*in, zu sein, der beim potentiellen Auftraggeber im Gespräch ist. Wenn du da überzeugt - mit dir als Person, mit deiner Firma und deinem Angebot - dann hast du den Auftrag.

Es ist auch gut als Erster neue Methoden, Techniken und Ideen anzuwenden, weil du dadurch einen immensen Vorsprung gegenüber Wettbewerber haben kannst. Nun ist Online Marketing nicht wirklich eine neue Methode oder eine Innovation, denn die vielen digitalen Tools und Helferlein sind seit Anfang des 21. Jahrhundert auf dem Markt und längst bewährt - und glücklicher Weise bezahlbar geworden.

Doch schaue dich um! Wer von deinen Maklerkollegen setzt Online Marketing tatsächlich um?

So krass wie es sich anhört: du kannst immer noch einer der Ersten sein!  Also starte!

Wer von deinen 

Kollegen nutzt

Online Marketing?

Nicht viele, oder? Lege los und du bist tatsächlich noch einer der Ersten!

Ein Marketing-Funnel für Immobilien

Okay, wie ich anfangs geschrieben habe, sind es einige Faktoren, die dich zum Erfolg führen.

Einer der ersten Faktoren ist, dass du Freude an dem hast, was du tust. Und die hast du, wenn du herausgefunden hast, wer du bist und du darin auch arbeitest. Dann strahlst du Begeisterung aus und ziehst Kunden quasi magisch an. Das Gegenteil eines Hamsterrads wirst du erleben eine Art "Freuden-Begeisterungs-Kreislauf". Blöd ist, dass es garnicht so einfach ist, herauszufinden, was einen selbst ausmacht. Wie alles, ist auch das ein Prozess. Lies gerne mal in meiner Vita nach, wieso ich Digitalität-Expertin mit Schwerpunkt Immobilienbranche bin.

Der zweite Faktor ist dein Pandon, das ist deine Zielgruppe. Für wen und mit wem möchtest du arbeiten? Was benötigt deine Zielgruppe? Finde es heraus und überrasche deine Zielgruppe. Wie? Dazu gebe ich dir hier Beispiele.

Kennst du das Buch von Alex Fischer? Dem Immobilien-Pabst und Immobilien Investor. Es heißt Reicher als die Geisssens. Bei dem Titel kann man recht sicher sein, dass der Leser eine niedrige Erwartungshaltung bezüglich des Inhaltes hat. Das hat Alex Fischer psychologisch sehr clever gemacht. Denn wenn man es liest, ist man völlig überrascht. "Hey, das ist ja richtig gut und liefert sehr viel Mehrwert" Und was hat er damit erreicht? Er hat damit erreicht, das sein Buch weiterempfohlen wird.

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Dreizehn digitale Tools, die perfekt miteinander verknüpfbar sind

Alex Fischer beschreibt den viralen Effekt seines Buches so, dass der soziale Status des Lesers durch das Wissen, das er nun weitergeben kann, steigt.  Auch wieder ein schönes Beispiel von dem Vorteil "Erster zu sein".

Mit dem Buch überrascht Alex Fischer also über die Diskrepranz zwischen Erwartungshaltung und dem wertvollen Content. Zudem geht er in Vorleistung, denn sein Buch ist kostenlos. Es fallen nur Versandkosten an. Noch mehr ist er bei dem Hörbuch in Vorleistung gegangen, weil er sich einen professionellen Sprecher gesucht hat.

Gehe also eine Extrameile, liefere hochwertigen Content und achte insbesondere in der Online Welt auf Perfektion. Was online dupliziert werden kann, muss gut sein. Damit baust du dir dein Branding auf, deinen Ruf.

Bevor ich hier weiter drauf eingehe, schwenke ich mal auf die reale Welt.

Wie kommst du offline an Objekte?

Als Immobiienmakler*in fragst du dich eher nicht, wie du Immobilien verkaufst, sondern wie du überhaupt an Objekte kommst. Richtig?

Ich empfehle dir, dich dazu Folgendes zu fragen: Wer ist im Besitz deiner Zielgruppe? Wer hat die Immobilien, die du verkaufen willst? Und wer hat den Zugang zu den Menschen?

01
Wer ist im Besitz deiner Zielgruppe?

Wer hat Zugang zu deiner Zielgruppe? Wie bekommst du Zugang über Dritte? Sind es Handwerker, Hausverwalter oder Insolvenverwalter, Steuerberater, Rechtsanwälte, Notare oder Bestatter, etc., etc.

02
Wer hat die Immobilien, die du verkaufen willst?

Möchtest du Reihenhäuser für junge Familien verkaufen oder eher exclusive Eigentumswohnungen? Sind sie im privaten Besitz oder im Firmenbesitz? Ist deren Standort eher regional oder bundesweit?

Für diese Gruppe "Dritter" arrangierst du dann Veranstaltungen oder regelmäßige Treffen. Bei diesen Veranstaltungen kümmerst du dich um die Belange dieser Gruppe. Du bietest ihnen eine Spielwiese, eine Möglichkeit zur Vernetzung, lädst Multiplikatoren ein und Experten der Branche, gehst auf die Probleme, Wünsche und Ziele ein.

In Köln setzt das die Rechtsanwaltskanzlei Jennißen und Partner sehr gut um. Etwa alle drei Monate gibt es ein Mittagessen in einem Hotel zum Selbstkostenpreis. Eingeladen sind Entscheider aus der Immobilienbranche, die sich dort zum Netzwerken austauschenund wertvolle Impulse über einen Vortrag erhalten, der nach dem Mittagessen gehalten wird. Vor dem Mittagessen lernt man sich im Foyer bei einem Getränk kennen und nutzt die Community Gleichgesinnter.

Die Rechtsanwaltskanzlei Jennißen und Partner ist "Ihr Partner im Immobilien- und Steuerrecht". Was passiert quasi automatisch, wenn einer der Besucher ein Thema zum Immobilien- und Steuerrecht hat?

Er wird sich als Erstes an die Kanzlei erinnern und diese auch kontaktieren.

Warum?

Weil die Kanzlei im Gedächtnis geblieben ist und weil sie einem einen Gefallen getan hat und man etwas zurückgeben will. So sind wir Menschen. Das ist das Gesetz der Reziprozität.

Und wenn du das für deine Zielgruppe machst, wird dir das Gleiche passieren. Du wirst Empfehlungen erhalten.

Der Handwerker weiß als Erster, welche Wohnung saniert werden soll oder auch wo nicht mehr investiert wird und Liquiditätengpass besteht und ggf. demnächst verkauft wird. Der Bestatter, weiß als Erster über den Todesfall Bescheid und der Rechtsnwalt oder Steuerberater ist als Erster über die Aufteilung von Eigentum involviert, wenn eine Scheidung ansteht.

Es geht darum, den Erstkontakt zu erhalten!

Akquise von Objekten - offline und online 

Die Online Welt ähnelt der Offline Welt sehr und ich würde sie eh nicht trennen, sondern immer einen Übergang ermöglichen. Genauso wie du dich in der realen Welt fragst, fragst du dich auch im Internet im Vorfeld, wen du eigentlich erreichen willst. Hier ist es noch wichtiger, denn dann erspart du dir Zeit und immense Marketingkosten.

Denn bevor du überlegst, wo und wie du deinen potentiellen Kunden erreichst, musst du selbstverständlich wissen, wen du konkret überhaupt erreichen willst. Das tun jedoch nicht so viele.

Je klarer du es definierst, desto einfacher wird es für dich.

Es fällt es dir leichter herauszufinden, welche Zeitung deine Zielgruppe liest, welche Radiosendungen sie hören, welchen Podcast oder auf welchem Social Media Portal sie unterwegs sind und in welchen Gruppen und Foren. Es wird alles greifbarer.

Genau dort kannst du die Zielgruppe erreichen und mit deiner konkreten Botschaft abholen.

Wer sind also deine potentiellen Auftraggeber? Menschen, die 60 Jahre und älter sind und deren Kinder ausgezogen sind? Werbung auf Facebook zu schalten, ist bei dieser Zielgruppe weit aus sinnvoller als Werbung auf LinkedIn oder auf Tik Tok. Facebook ist älter geworden, wie man es einer entsprechenden aktuellen Statistik von statista entnehmen kann.

Bei der Werbung ist dann wiederum ausschlaggebend, dass du als Zielseite nicht deine Internetseite hinterlegst. Denn dann fragt sich der Besucher nur: "Ja, und jetzt?" Er weiß nicht was er tun soll und verlässt deine Seite wieder. Deine Botschaft ist dann suboptimal. Verlinke bei jeder Werbung eine spezielle Landingpage, die auf das eingeht, was du in der Werbung angesprochen hast und liefere dann die Überraschung, den Mehrwert. 

Hier komme ich wieder zu dem Beispiel von Alex Fischer. Ein kostenloses Buch, eine kostenlose Marktanalyse, eine kostenlose Immobilienbewertung, eine kostenlose Checkliste - wenn du mehr Tipps benötigst, lass dich von meinem Blogartikel 27 grandiose Ideen für deinen Leadmagneten inspirieren - und fordere dazu auf, Kontaktdaten zu hinterlassen.

Über die erhaltenen Kontaktadressen bist du in der Lage, die Kommunikation zu starten, Vertrauen aufzubauen, systemisch dran zu bleiben und das über eMail Marketing, vollautomatisiert, halbautomatisiert oder nur in Teilen, ganz so wie es dir gefällt und wie du es für richtig empfindest.

So, dass du Freude bei deiner Arbeit hast und behältst!

Das Internet ist Informationsquelle

Kostenlose Informationen rausgeben? Ja, definitiv, aber nicht umsonst.

Das Internet wird als Informationsquelle genutzt und dafür kannst du es für dein Business einsetzen. Internetnutzer sind allerdings anonym unterwegs. Deine Aufgabe ist also, den Nutzen deiner kostenlosen Informationen so hochwertig zu gestaten, dass dafür die Anonymität aufgegeben wird.

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