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März 19, 2024

85* Bewertungen als Vertrauensmotor: Interview mit Thomas Liebherr von ProvenExpert

Heute geht es um die Welt des Online-Reputationsmanagements.

Mein Gast, Thomas Liebherr, Berater für Online-Reputation und bei ProvenExpert tätig, teilt mit uns sein wertvolles Wissen zu den Prinzipien und Vorteilen von Bewertungsplattformen wie ProvenExpert.


Wir werden über die Kraft von Kundenbewertungen sprechen, wie das Tool ProvenExpert dich unterstützt, deine Bewertungen effektiv zu verwalten und deine Online-Sichtbarkeit zu verbessern.

Interessant ist natürlich auch zu wissen, wie du mit negativen Bewertungen umgehen kannst und solltest.

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Tool - Tipp

Dein guter Ruf: Online Reputation mit 10 % Lifetime Rabatt
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Transkript

Beate Roth:
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Zur Sache Digitalität", und ich freue mich nach einer langen Pause mal wieder ein Interviewgast hier bei mir zu haben. Heute ist Thomas Liebherr hier bei mir. Er ist Berater, Konsultor bei, also für die Online-Reputation, ein ganz wichtiges Thema, wie wir mit Sicherheit in diesem Podcast heute feststellen werden, und zwar bei der Firma ProvenExpert. Herzlich willkommen!

Thomas Liebherr:
Hallo Beate, grüß dich. Freue mich, dass du mich eingeladen hast.

Beate Roth:
Ja, sehr gerne. Wir arbeiten eigentlich schon sehr lange miteinander, vielleicht jetzt nicht du und ich in Person, aber ich sage ja auch immer selber, dass ich sehr gerne Firmen vorstelle und präsentiere, und natürlich auch empfehle in diesem Sinne, wenn ich davon überzeugt bin oder wenn ich selber Kundin davon bin. Das eine schließt das andere natürlich nicht aus, aber manchmal bin ich noch nicht Kundin oder war mal Kundin, aber bei euch bin ich tatsächlich schon sehr lange Kundin, weil ich euer System wirklich gut finde. Es gibt ja viele Anbieter von Bewertungstools, so nenne ich es mal, es ist ja die Reputation, und ihr habt diesen Claim, der gute Ruf. Das finde ich, das bringt schon ganz klar deutlich hervor, um was es überhaupt geht. Aber bevor ich jetzt meine weiteren Fragen erstmal stelle, lasse ich dich erst mal reden. Was für dich ProvenExpert bedeutet oder warum du dort angefangen hast?

Thomas Liebherr:
Genau, warum habe ich da angefangen? Also ich mache schon sehr, sehr lange Vertrieb und ja, du hast das, das, das, das, den Claim, dieses Wort der gute Ruf schon einmal benutzt. Ja, also grundsätzlich ist unser Claim, it's all about trust. Also es geht nicht über Vertrauen. Und das ist ja am Ende ein Reputations-Tool, das ist ein Bewertungs-Tool. Warum hat sich dieses gute Ruf überhaupt entwickelt? Einfach aus dem Reputation, das ist ein schönes Fachbegriff, den kann man auch gerne mal nachschlagen, vielleicht weiß auch die Hälfte der Bevölkerung gar nicht, was eine Reputation ist.

Und Bewertung, Rezension ist immer so ein Thema, das sind Wörter, die so ein bisschen verbraucht sind, abgenutzt sind, einfach durch große Marketplaces, wie zum Beispiel Amazon oder Ebay. Von daher habe ich dann irgendwann mal gesagt, hey, der gute Ruf ist eigentlich super, weil es spiegelt genau das wider. Reputation ist nichts anderes als der gute Ruf, ob es einen privat betrifft oder ob es halt ein Unternehmen betrifft.

Und deswegen haben wir irgendwann heraus den guten Ruf gemacht des Unternehmens. Und warum bin ich bei ProvenExpert? Ja, ich mache sehr, sehr lange schon Vertrieb und auch Empfehlungsmarketing. Also, wenn man mit Marketing oder mit einer Marketingagentur spricht, ist es am Ende auch immer so, dass sie dann sagen, ja, das heißt Empfehlungsmarketing oder Reputationsmanagement. Am Ende ist es nichts anderes, als begeisterte Kunden um Feedback zu bitten, das im Internet sichtbar zu machen, damit das Vertrauen der begeisterten Kunden nach drüben zu bringen oder zum potenziellen neuen Kunden zu bringen und dadurch halt mehr Geschäft, mehr Umsatz, mehr Anfragen zu generieren.

Und warum habe ich das gemacht? Weil ich habe einige Stationen in den letzten Jahren gehabt als Vertriebler und die Kunden sind mir gefolgt. Also ich habe wirklich branchenübergreifend gearbeitet, Ich habe schon Kartonsvertrieb gehabt, als auch Software. Und es ist halt spannend, wenn mal ein Kunde auf mich zukommt, der 2010, 2011, 2012 einen Großauftrag an Kartonagen bei mir bestellt hat und jetzt mich fragt, hey, was vertreibst du denn jetzt? Und ist das auch interessant für uns? Das heißt, mein guter Ruf als Mitarbeiter, als Vertriebler ist mir vorausgeeilt. Und deswegen bin ich ein Online Reputation Consultant, also ein Reputationsberater und finde das einfach super spannend, was man heute im Tage mit dem guten Ruf machen können.

Denn ich würde immer erstmal auf meinen guten Ruf setzen, ja, und was das am Ende reinbringt, bevor ich, sag ich mal, die klassische Kaltaquise angehe. Denn the low-hanging-fruits am Ende ist das, ist die Geschichte. Und deswegen mache ich das hier ganz gern und bin auch Feuer und Flamme, auch weiteren interessanten Netzwerken die Thematik da auch ein bisschen näher zu bringen. Und das ist ja der Grund, warum wir uns heute unterhalten.

Beate Roth:
Ja, genau. Also ich finde es jetzt auch interessant, weil es geht ja auch bei mir, bei der Firma Digitalität GmbH, insbesondere darum, dass man sich ständig weiterbildet. Und man hört ja dann immer den Spruch, weil ich bilde mich natürlich auch ständig weiter. Und ich habe jetzt gerade wieder ein neues Coaching abgeschlossen, und der Berater, der Vertriebler, der sagte, hey, Baate, man duzt sich ja überall. Auch wenn ich ihn noch nicht gesprochen hatte, finde ich nicht immer so unangenehm, aber egal. Auf jeden Fall sagte der Mensch, die Investition in dich ist das Beste, was du machen kannst. Und genau darauf, das hast du ja jetzt gerade schon angesprochen, das ist eine Investition in sich, weil man das mit sich trägt. Und dieses mit sich tragen, da komme ich jetzt direkt schon auf die Besonderheit von ProvenExpert drauf zu sprechen.

Also es ist ein Empfehlungs-Marketing-Tool, also dass man die Empfehlungen, die man bekommt von anderen, wirklich sammelt. Und die Besonderheit, finde ich, die bei euch halt auch...

Thomas Liebherr:
Bewertungen. Bewertungen.

Beate Roth:
Bewertungen. Ja, man bekommt Bewertungen und...

Thomas Liebherr:
Man kann sich dadurch weiterempfehlen, genau.

Beate Roth:
Genau, dadurch empfiehlt man sich selber weiter, beziehungsweise die Kunden tun das ja eigentlich. Kennen wir auch alle über Amazon, wenn wir einen Stabsauger kaufen, einen Kühlschrank oder sonst irgendwas. Wenn da keine Bewertungen, Empfehlungen draufstehen, keine Sternchen, ja, machen wir nicht, kaufen wir nicht. Und genauso ist es jetzt im Unternehmen angekommen. Und bei euch finde ich halt so toll, dass ihr von so vielen Portalen das alles auf eins zusammenbringt. Ihr habt 600 Portale angebunden?

Thomas Liebherr:
Nicht ganz, nicht ganz. So gut sind wir noch nicht. Ich glaube, so viele gibt es auch gar nicht. Aber es sind über 400. Es sind über 400 Portale, Bewertungsportale, die mit eingebunden werden können. Das heißt, wenn man mit uns startet, das ist am Ende noch nicht mal so, dass man quasi von null startet. Denn, sag ich mal, der Erste, der sich überhaupt mit Bewertung beschäftigt hat, landet meistens auch bei Google-Bewertungen. So der erste Anlaufpunkt.
Ja.

Das heißt, wenn man mit uns startet, hat man wirklich alle Bewertungen auf einen Blick. Es kommt ja auf die Branchen drauf an, also Immobilienvermittler zum Beispiel, die sind vielleicht auch auf ImmoScout aktiv und lassen sich dort bewerten. Die kann man mitnehmen zu ProvenExpert. Das heißt, man startet quasi schon mit einem Zähler und einem sauberen Sternescore am Ende. Und aus der Arztbranche gibt es ja Beispiele, Jameda, Doctolib, wo man auch bewertet werden kann, wo man sich das dann dementsprechend mit inkludiert. Und man muss es am Ende mal so ein bisschen sehen wie die klassische Webseite. Jedes Unternehmen schreibt auf seine Webseite, das sind unsere Kunden.

Referenznennung ist das am Ende. Ja? Wenn ich aber als Unternehmen auf drei oder vier Portalen schon bewertet worden bin, Google, Jamedia, ProvenExpert oder im Bereich Google, Immobilienscout und ProvenExpert ist das natürlich, wie als hätte ich drei Zeugen, die mir quasi bestätigen, dass ich einen guten Job mache. Also man kann es genauso mit dieser Referenznummer auf der Homepage vergleichen. Das sind unsere Kunden. Dort haben meine Kunden ihre Erfahrungen preisgeteilt. Umso mehr Portale ich habe, umso wirkungsvoller natürlich auch, weil ich natürlich die Leute bei mir einsetzen kann. Und ich habe am Ende, ein Portal ist gleich wie ein Zeuge. Und dementsprechend wirkt es noch viel glaubwürdiger, auch am Ende für die Suchmaschine natürlich.

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Beate Roth:
Ich glaube, die Zuhörer oder Zuschauer, weil das Ganze ist ja auch auf YouTube und im Podcast, haben jetzt schon mal das Erste verstanden, wenn sie es nicht eh schon wussten, was Bewertungen sind oder ein Empfehlungstool machen kann und was hier deine Aufgabe ist. Erklär uns doch vielleicht oder erläutere uns mal, wie das in der Praxis aussieht. Also du sagtest jetzt, ich binde das in der Internetseite ein oder ich zeige das auf der Internetseite, wie funktioniert denn sowas überhaupt?

Thomas Liebherr:
Genau, also grundsätzlich ist es so, dass wenn man ein ProvenExpert Profil hat, das als sinnvollen Klon einfach ausgedrückt der eigenen Homepage nennen kann. Weil am Ende finden natürlich genau die gleichen Inhalte statt. Es wird auf Social Media verwiesen. Es gibt ein Impressum, es gibt Öffnungszeiten, es gibt e-Wörter, die hinterlegt werden. Sodass am Ende natürlich ein Nutzer von ProvenExpert ein SEO-optimiertes Profil bekommt. Das heißt also...

Beate Roth:
Genau, das wollte ich gerade nachfragen. Das ist ja auch noch SEO-optimiert.

Thomas Liebherr:
Ganz genau.

Beate Roth:
Auch noch im Ranking, wenn man nach der Firma sucht in Google, in den Portalen. Ja, genau. Man kriegt ein eigenes Profil, also eine eigene kleine Internetseite quasi, ne?

Thomas Liebherr:
Ja. Ja, es ist quasi ein Sinn der Sinn. Ich sag's immer so schön wie McDonald's, das macht die Apfeltasche als sich sinnvoll ergänzendes Produkt zu einem Menü. Es ist am Ende des ProvenExpert-Programms ein sinnvoller Klon der eigenen Homepage. Ja. So Und dann muss man halt mal immer kurz ein bisschen verstehen, wie so ein Suchalgorithmus funktioniert. Ich bin da auch kein Google-Experte, aber grundsätzlich möchte halt eine Suchmaschine wie Google dem Nutzer, egal wie blöd die Frage gestellt wird, das bestmögliche Suchergebnis präsentieren. Wir sprechen hier nicht von Google-Werbung.

Also wir können mal getrost uns vier- bis fünfstellige Beträge sparen, damit man da ganz oben steht, es geht hier wirklich um die organische Suche und da trägt das ProvenExpert Profil zum SEO am Ende natürlich bei. Weil die Suchmaschine möchte das bestmögliche Suchergebnis liefern. Also guckt es im Internet, wo habe ich konsistente Daten.

Wenn ich also zwei Plattformen habe, die eigene Homepage und das ProvenExpert Profil, mit konsistenten, mit gleichbleibenden Daten und natürlich noch Bewertungsfeedback, heißt das für die Suchmaschine, hey, der muss gut sein, den muss ich in der organischen Suche ganz nach oben. Und da hat man halt dann die Möglichkeit, dass man nicht mehr auf Seite zwei oder Seite drei bei Google landet, wo eigentlich in der Regel auch kaum einer keinen guckt, gibt ja so ein Spruch, da versteckt man die Leichen. Das ist das Ziel, was also auch für die Auffindbarkeit, ne? Ne höhere Klickrate, ne höhere Besucherrate, die entsprechend auf der Homepage dann stattfindet.

Beate Roth:
Spricht ja schon super für so ein Tool, ne? Also, es ist schon das erste Wichtigste. Also, es ist ja dieser erste Moment, wenn jemand auf die Suche geht. Ich glaube, da sind wir uns alle einig, wir suchen alle erst in Google oder fragen andere, wen kannst du mir empfehlen? Also wir haben ja direkt zwei Sachen zusammen. Super. Genau. Wie geht es weiter, um das auf der eigenen Webseite dann darzustellen?

Thomas Liebherr:
Genau, wir bieten verschiedene Arten von Siegel an, die natürlich auch noch mal gewisse technische Inhalte haben, die das Ranking in der organischen Suche verbinden können. Natürlich in größeren Paketen ein bisschen ausgeprägter als in unseren kleineren Paketen. Das heißt, am Ende macht man quasi ein Siegel, was ja ein Trust-Signal ist, also ein Vertrauenssignal ist. Setzt man sich auf seine eigene Homepage, um denjenigen, der potenziell Neukunde und Interessenten, die auf die Homepage kommen, direkt zu vermitteln, hey, da gibt es schon Kunden, so und so viele, die positive Erfahrungen gemacht haben.

Du hast das vorhin super angesprochen. Man muss sich als Mensch einfach in unserer Gesellschaft oder in unserem Kulturkreis einfach mal selber an die Nase fassen, ein bisschen Selbstreflexion betreiben. Wo kauft man, wo bucht man heute bei Booking, wo macht man das, wo stellt man eine Anfrage und in der Regel, wir gucken alle mittlerweile nach Bewertungen. Kein Mensch wird sich auch ein Hotel aussuchen, wo es keine Bewertungen gibt und dort 1.000, 2.000 Euro für den Urlaub ausgeben.

Und das gilt es am Ende natürlich derjenige, der auf die Homepage kommt, schon ein Vertrauenssignal von begeisterten Kunden zu übermitteln. Und das funktioniert zum Beispiel über das Siegel, was man dann in die Homepage mit einbinden kann, je nachdem, wie man gestaltungstechnisch aufgelegt ist. Man kann es feststehend machen, man kann es oben an den Header machen, sagt man so schön, oder unten in den Footer oder man lässt es an der Seite mitlaufen, sodass quasi dementsprechend, egal wie weit gescrollt wird vom Endnutzer oder vom Interessenten auf der eigenen Homepage. Ja, dieses Vertrauenssignal läuft immer mit, mit einer perfekten Verlinkung zu ProvenExpert.

Beate Roth:
Wenn die Zuhörer oder Zuschauer das sich mal anschauen wollen, könnt ihr gerne auf meine Seite gehen. Ich nutze nämlich sehr gerne diesen rechten Läufer, also dieses Widgets, was man natürlich auch wegklicken kann, aber so, dass es so im Unterbewusstsein quasi ständig mitläuft auf der Internetseite. Und klar, auf einigen Seiten habe ich es auch unten im Footer, nur diese schmale Leiste, wo man dann auch direkt den Text der Kunden, den die geschrieben haben, weil sie können ja nicht nur Sternchen vergeben, sondern sogar auch noch was dazu schreiben.

Also wie gesagt, Praxisbeispiel, gerne auf meiner Internetseite mal nachschauen. Das ist schon mal der praktische Teil. Du sagtest eben schon Immobilienvermittler, die auch auf Immobilienscout, Immowelt, egal welches Portal. Da habe ich ja schon den Nutzen, dass das andere Portal ja für mich schon anfragt und den Kunden direkt um eine Bewertung bittet. Da brauche ich ja selber gar nicht aktiv zu werden.

Ich kann aber auch natürlich selber aktiv werden, wenn ich ein ProvenExpert-Profil habe und kann Umfragen erstellen. Vielleicht erläuterst du uns da noch ein bisschen was, was das bedeutet, diese Umfragen.

Thomas Liebherr:
Genau, Also grundsätzlich ist es so, man muss am guten Ruf arbeiten. Ja, der kommt nicht von alleine, das weiß, glaube ich, jeder Mensch, auch im privaten Bereich. Das heißt, es ist eine gewisse Proaktivität halt da. Der große Vorteil, den man halt bei einem Reputations-Tool hat oder bei uns, wenn man mit Umfragen arbeitet, Man kann sich erst mal zum einen selber entscheiden, ob man es als offenes System hat oder als geschlossenes System. Warum offenes System und geschlossenes System? Beispiel Google-Bewertung. Ich kann hingehen und könnte dich jetzt Beate bewerten. Obwohl wir nie miteinander zu tun hätten beispielsweise. Ich habe einen Gmail-Account, ich kann eine Bewertung abgeben, weil ich dich in der lokalen Suche gefunden habe und kann da reinschreiben, was ich will.

Auf gut deutsch gesagt Hinz und Kunst kann ich bewerten. Das ist ein offenes System. Schwierig natürlich, wenn man am Ende, Google hat seine Berechtigung, es ist der erste Startpunkt, gerade was Maps angeht für die lokalen Suchen, aber es ist natürlich am Ende schwierig, wenn ich mal jemanden habe, man sagt heute einen Hasser oder Hater oder einen Wettbewerber, der dich ein bisschen vielleicht mal auf die Schippe nehmen will, der kann dann einfach eine Bewertung und du kriegst sie so gut wie nicht raus. Weil erstens muss man jemanden ans Telefon bei Google kriegen, das wird schon sehr schwierig und die zweite Geschichte ist, ja es gibt Agenturen, aber die lassen sich das fürstlich bezahlen Google Bewertungen zu löschen. ProvenExpert ist auch ein offenes System. Man kann es aber auch geschlossen halten. Das heißt, man lässt diesen Jetzt-Bewerten-Button einfach weg.

Das heißt, am Ende kann man nur bewertet werden von Menschen, die man auch einlädt zu einer Bewertung. Und das funktioniert genau über diese Umfragen. Man kann die zum Beispiel auch für interne Umfragen nutzen, muss die garnicht veröffentlichen. Das heißt, ich kann zum Beispiel, und das macht die Immobilienbranche, da habe ich ein schönes Praxisbeispiel, macht das ganz gern, wie man mit einem Kunden hier fünf, sechs Bewertungen einholen kann über eine lange Laufzeit, weil das ist ja, Immobiliengeschäft ist ja Projektgeschäft, ist ja kein schneller Abschluss von heute auf morgen.

Und da funktioniert das am Ende so, dass sich unsere großen Immobilienkunden beispielsweise von Pol, die kennt ja auch mittlerweile jeder, die arbeiten sehr erfolgreich mit uns, die holen sich dementsprechend Bewertungen, ganz viele Bewertungen mit einem Kunden ein, indem sie eine Umfrage machen, Erstgespräch. Dann haben sie eine zweite, dritte, vierte Umfrage, Besichtigung, erstes Objekt, zweites Objekt, drittes Objekt. Und sie haben nochmal eine Bewertung in der Umfrage gemacht, eine fünfte, wo dann Abschluss und Finanzierungsgespräch drin ist und lassen sich diesen Step, das ist jetzt ein bisschen, sage ich mal, sehr umfangreich, das kann man so machen, wenn der Endkunde natürlich nicht mitspielt, aber so hat man die Möglichkeit, mit fünf verschiedenen Meinungen zu fünf verschiedenen Phasen des Verkaufs oder des Projektes mit seinem Mandanten oder Kunden dann abzuspielen. Und das kann man über diese Umfragen machen, direkt aus dem System.

Man kann es per E-Mail verschicken, einzeln oder man lädt eine CSV-Datei hoch, also in Masse an die Bestandskunden verschicken. Und 20 bis 30 Prozent machen gerne Bewertungen, geben auch die Statistiken. Und wenn man mal hundert verschickt an Bestandskunden, kann man gut 30 bis 40 Bewertungen im Schnitt dadurch wieder generieren, die natürlich dann mein Profil wieder stärken und auch wieder zum CEO beitragen. Weil umso mehr positive Bewertungen ich halt am Ende habe, umso besser ist es. Und das kann man über diese Umfragen gestalten. Das heißt, man kann auch einen Kunden, wie gesagt, mehrmals, das geht bei Google zum Beispiel nicht, mehrmals befragen.

Beate Roth:
Ja, das mache ich auch. Also ich bin ja auch Immobilienmaklerin und habe das auch da genauso gemacht. Also nach jedem Besichtigungstermin habe ich dann in einer Kampagne, weil ich liebe ja die Automatisierung, also entsprechend mit einem E-Mail-Marketing-Tool. Schon vorher mit einem Terminverwaltungs-Tool, wo der Termin gebucht wird. Ich glaube, du hast mir auch eine Bewertung abgegeben, wenn ich mich nicht irre, bei der Buchung hier für unser Interview, dass von dem Termintool direkt eine Bewertung abgefragt wurde, die ja auch jetzt in ProvenExpert inzwischen gelandet ist.

Dann habe ich ja den Termin und kann dann entsprechend eine Kampagne starten, um nach dem Termin die nächste Kampagne zu starten. Und das ist dann halt die Bewertungskampagne, dass ich meine Kunden bitte, oder es sind ja dann auch Leads und Interessenten, bewerte doch mal die Besichtigung, wie war die für dich? Und ja, es ist so, dass die Kunden das nicht als Spammy oder so bewerten. Wenn man gut unterwegs ist und seine Kunden begeistert, dann machen die das sehr gerne.

Und Man kann einen Text dazu schreiben, aber man muss ja keinen Text dazu schreiben. Und genau, man kann das auch bei jedem Lead-Magneten, den man versendet, machen. Also da gibt's wirklich viele, viele Möglichkeiten, das Ganze zu steuern. Ja, Praxis haben wir jetzt auch schon quasi was erläutert, also wie es in der Technik umgesetzt wird. Das ist einfach nur ein Link, ne, der auf der WordPress-Seite oder ein HTML-Code, der da reingesetzt wird. Ist also kinderleicht. Und ja, was man damit machen kann auch. Aber was bringt mir das denn außer den Bewertungen noch ein? Habt ihr da richtige Fakten und Zahlen, dass man besser dasteht, wenn man einen guten Ruf hat? Weil es ist ja so, ich habe einen guten Ruf, ja schön, aber ich glaube, ihr habt da ganz konkrete Zahlen, was es bringt.

Thomas Liebherr:
Ja, es gibt internationale Studien aus den letzten Jahren, auch viele auch vor Corona, die natürlich, ja Corona auch so schlimm es war, hat natürlich der Digitalisierung einen starken Schub gegeben. Allein Zoom hat, glaube ich, davon profitiert. Und am Ende geht es halt darum, dass der gute Ruf am Ende im Internet sichtbar sein muss. Denn wenn man nicht gefunden wird, kann auch nicht gekauft werden. So hat mein anderer Partner auch am Ende gesagt. Also du musst heute in irgendeiner Art und Weise sichtbar sein.

Und warum der gute Ruf? Naja, am Ende ist es viel, viel einfacher, wenn ich mir eine klassische Kaltaquise überlege, wo ich fünf- bis siebenfachen Aufwand habe, bis mir mal jemand zuhört und ich das Unternehmen oder das Produkt vorgestellt habe oder die Dienstleistung, macht natürlich mehr Sinn, wenn die Leute direkt auf mich zukommen, höhere Anfragen generieren dadurch, weil ich natürlich besser sichtbar bin, weil halt die Begeisterung meiner Bestandskunden direkt schon übertragen wird. Es gibt zum Beispiel auch viele Unternehmen, die sagen, hey, wenn Neukunde, wie bist du denn auch von uns aufmerksam geworden? Ja, weil ihr so gute Bewertungen habt.

Das heißt, er hat sich dann auch schon mal damit beschäftigt. Das heißt, man könnte an dem Fall die Lead Time oder die Conversion Time von einem Erstinteressenten bis zu einem Abschluss der Dienstleistung oder des Produktes bei weitem verkürzen. Einfach aus dem Grund, weil derjenige schon weiß, auf was er sich einlässt, als er die Anfrage gestellt hat, weil er sich ja schon mit den Erfahrungen anderer Kunden oder Bestandskunden einmal ausgesetzt hat. Das ist der weitere große Vorteil. Also dieser, was ich vorher schon gesagt habe, dieser Vertrauensübertrag.

Beate Roth:
Ja, ich bin bei weitem kein Liebhaber, sage ich mal, von der Schufa. Ich finde das System überhaupt nicht gut. Die ist ja auch gerade ordentlich in den Medien vertreten und ich habe es gerade verspürt, weil ich auf neuer Wohnungssuche war und wie heftig da dieses Thema natürlich präsent ist, dass man die Schufa-Auskunft bei jedem Vermieter vorlegen muss. Und wenn du da mal irgendwie ein Problem hattest in der Vergangenheit, Es dauert ja Jahrzehnte, bis das rausgekommen ist. Es sind auch oftmals Fehleinträge in der Schufa, dass Dinge nicht stimmen. Aber bis das wieder gelöscht ist, das ist eine Katastrophe. Aber ja, wie präsent das ist, wie wichtig das ist, einen guten Ruf zu haben. Und ich möchte euch nicht mit denen vergleichen, weil, wie gesagt, Schufa mag ich nicht, euch mag ich.

Aber weil es ja auch zum Thema passt, zur Immobilienbranche. Es bringt einem einfach mehr Umsatz. Genauso ist es ja auch oft so, sag ich, die Immobilienmakler wissen ja gar nicht oftmals, weil sie gar kein Tracking auf der Internetseite haben, wie viele Besucher sofort die Internetseite wieder verlassen, weil sie sich nicht abgeholt fühlen. Und man weiß ja vielleicht gar nicht, wenn man halt dieses Tracking nicht hat, wie viel Bewerbung man hat liegen lassen, wieviele Leute sind wieder von der Seite weggegangen, weil halt Bewertungen fehlten. Und das kann man sich alles hinterfragen. Habe ich alles gemacht, um einen guten Ruf zu haben, um Umsätze zu steigern? Und da gehört mit Sicherheit in der heutigen Zeit eine Bewertung dazu.

Thomas Liebherr:
Ja, es gehört am Ende zur Kundenreise dazu. Also früher hat man ja auch die Mund-zu-Mund-Propaganda, nichts anderes ist es am Ende, genutzt. Heutzutage werden aber in neun von zehn Fällen die Mund-zu-Mund-Propaganda immer auch nochmal gegenrecherchiert. Das liegt einfach daran, dass wir mittlerweile gewohnt sind, alle Informationen einfach nur nochmal im Internet zur Verfügung. Früher musste man dafür lesen im Brockhaus, Bücher wälzen. Heute kann man dementsprechend, oder in Zeitungen blättern, heute kann man sich das alles dementsprechend raussuchen.

Das heißt, auch da gibt es Statistiken, dass selbst Mund-zu-Mund-Propaganda immer noch gegenrecherchiert wird. Und da gilt es halt in dieser Customer Journey, in dieser Kundenreise vom Interessenten, der sich gerade im Internet kundig macht, der gegenrecherchiert, weil er eine Empfehlung, eine Arztempfehlung zum Beispiel, bekommen hat, zum Kinderarzt, sowas ist ja dann meistens Mund-zu-Mund-Propaganda im Verein oder sowas, dass er dann natürlich nochmal gegenrecherchiert.

Thomas Liebherr:
Und da macht es genau so einen Sinn, dass man den Interessenten, den Lead am Ende natürlich abholt, und ihnen dann zeigt, hey, guck mal hier, ich werde besser gefunden, ich habe so und so viel Bewertung, weil so und so viele Menschen vertrauen schon mir, meinem Produkt und meiner Dienstleistung. Also, dass wir quasi ganz früh in der Kundenreise die Leute schon abholen. Und das ist dieser weitere Vorteil, der natürlich da rausgetragen wird, wenn ich mit positivem Feedback arbeite.

Und ein weiterer Vorteil ist natürlich noch, du hast es schon mal angesprochen, natürlich Menschen lieben Wertschätzung. Jeder Mensch, auch auf privater Ebene, wird immer super gerne nach seiner Meinung gefragt. Es gibt zum Beispiel viele Kunden, die sagen auch, hey, gib mir keine Bewertung, sondern schenk mir drei Minuten deiner Aufmerksamkeit. Kann man auch zum Beispiel nutzen. Ist nun mal was anderes, weil jeder lässt sich ja mittlerweile bewerten.

Selbst McDonalds, bewerte uns, kriegst einen Kaffee umsonst. Das ist die Geschichte, die am Ende natürlich da auch nochmal zum Erfolg führen kann, dass ich am Ende mich bewerten lasse und durch diese Bewertung ein Feedback, eine Meinung bei meinem Kunden abfrage, was ja sehr wertschätzend schon mal ist. Und noch viel besser ist es, wenn er natürlich dann auch auf die Bewertung reagiert.

Man sollte grundsätzlich auf jede Bewertung reagieren. Ob es eine 5, eine 3 oder eine 1 Sterne ist. Eine 1 Sterne ist dann vielleicht vom Affekt, das kann mal ganz schlecht, da muss man schon richtig Mist gebaut haben. Aber bei einer Dreisterne war ja nicht alles schlecht. Und das ist auch nochmal für ein Unternehmen ein super Spiegel, den der Kunde dir am Ende vorhält und sagt, hey, guck mal hier, das hat jetzt nicht so gepasst, deswegen gab es nur drei Sterne, wo man nochmal dran arbeiten kann.

Das kommt natürlich auch auf die Branche drauf an. Vielleicht war das Gespräch nicht sauber vorbereitet oder der Zahlungsprozess, in der Zahlungsabwicklung auf der Homepage, immer branchenspezifisch, war nicht richtig, so dass man dann nochmal überlegen muss, ist eine Kreditkarte der richtige Sinn oder macht es vielleicht mehr Sinn, Paypal einzusetzen. Das ist ja quasi nochmal ein freundlicher Wink vom Kunden, wenn man nach seiner Meinung fragt, der dann nochmal gibt, hey, vielleicht kannst du das noch verbessern, dann hätte ich dir auch fünf Sterne gegeben.

Und das kann man natürlich dann auch im Nachgang nochmal einfordern. Hey, Ich habe das verbessert. Ich habe deinen Tipp mir zu Herzen genommen als Unternehmen, habe das verbessert. Magst du die Sterne noch mal auf fünf hoch korrigieren, weil er dann gesehen hat. Also das ist diese Wertschätzung in der Kommunikation.

Und Menschen geben immer gerne ihre Meinung ab, vor allem, wenn sie danach gefragt werden. Und das sollte man am Ende natürlich nutzen.

Beate Roth:
Genau, da sind direkt zwei Fragen, die ich dazu habe, und zwar, wie man mit den Bewertungen umgeht, da komme ich gleich zu, aber halt diese Wertschätzung, wie du sie jetzt gerade hier nennst, finde ich auch sehr wichtig, weil wir bieten ja etwas an, um eine Lösung für ein Problem zu liefern für unsere Kunden. Also das sollte der Beweggrund sein, warum wir eine Dienstleistung, ein Produkt anbieten. Und ich brauche ja Feedback, also um es besser werden zu lassen. Und das ist ja auch die Grundlage, immer besser zu sein, die Erwartungen zu überfüllen, um begeisterte Kunden zu haben. Denn natürlich ist unser Ziel auch diese 5-Sterne-Bewertung. By the way, ihr dürft gerne den Podcast bewerten, der hier gehört wird. Und ein paar Sternchen hinterlassen und gerne natürlich auch mit Text. Aber nur dann, wenn ich weiß, ja, gib mir Feedback.

Was hat dir gefallen, was hat dir nicht gefallen? Nur dann kann ich ja besser werden. Deswegen ist es im eigenen Interesse des Kunden wirklich Feedback zu geben. Und wie so oft, sind ja oft Missverständnisse wegen Kleinigkeiten. Man hat etwas missverstanden und darauf baut dann nachher eine Katastrophe drauf auf, und das muss ja nicht sein. Also sprechen und das kann man doch sehr gut dann auch erst mal damit beginnen, dass man eine Bewertung abfragt.

Thomas Liebherr:
Sprechenden Menschen kann geholfen werden, habe ich mal gehört.

Beate Roth:
Ja, genau. Das ist das Wichtigste, wirklich die Kommunikation. Genau, und die zweite Frage oder Hinweis, der mir jetzt eingefallen ist. Ich kenne eine Fehlannahme, die ich immer wieder höre, wenn man von ProvenExpert spricht, das ist das, da kann man ja selber entscheiden, was veröffentlicht wird, und dann ist das Ganze ein Fake. Und das stimmt nicht. Kannst du uns das erläutern und aufklären, dass das so nicht richtig ist?

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Thomas Liebherr:
Ja, genau. Also, das hat damit zu tun. Klar, also, wir nehmen mal ein Beispiel von dir. Angenommen, du bekommst jetzt eine Einsternebewertung und diese Einsternebewertung ist am Ende, die kennst du nicht, die ist anonym, die trifft überhaupt darauf nicht zu, du kannst das überhaupt nicht aus den zwischen den Zeilen lesen. Also du warst weder mit ihm in einem Kundenkontakt oder in einem privaten Kontakt etc. Wenn du das als geschlossenes System am Ende gewählt hast, hast du den vielleicht eingeladen. In der Regel kriegt man dann keine so schlechte Bewertung. Aber dann hat man natürlich erst mal Panik.

Ah, Mist. Mist, ich habe eine schlechte Bewertung. Grundsätzlich ist es so, dass man bei ProvenExpert entscheiden kann, diese Bewertung nicht zu veröffentlichen. Kann man machen. Kann man machen. Aber wir schreiben das der Transparenz wegen, schreiben das oben hin. Bedeutet, angenommen, du hast 100 Bewertungen und davon sind zwei Bewertungen nicht gut und ja, du hast vielleicht...

Beate Roth:
Das ist doch super. Das ist ja eher glaubwürdig, ne?

Thomas Liebherr:
Genau, da komme ich gleich nochmal zu. Das heißt, du hast aber, du hast sie nicht, dann schreiben wir halt drauf, du hast 100 Bewertungen, davon sind 98% veröffentlicht und 2% nicht.

Beate Roth:
Mhm, genau.

Thomas Liebherr:
Wir müssen das transparent, deswegen ist diese Geschichte, das ist fake, das ist gekauft, ist es nicht so. Wir geben dem Unternehmen die Möglichkeit, das nicht zu machen. Natürlich, wenn man 200 Bewertungen hat und hat nur 100 veröffentlicht, ist natürlich für den Endkunden, dann kann er auch wieder sagen, also wir raten nicht dazu. Denn eine negative Bewertung oder auch eine Bewertung unter vier Sterne ist wirklich kein Drama. Ganz im Gegenteil. Ganz im Gegenteil. Und das ist einer dieser großen Mythen.

Ja, was mache ich denn mit einer negativ? Was sagt? Menschen neigen grundsätzlich dazu, über Negatives dreimal mehr zu reden als über Positives. Das können wir jeden Abend in den Nachrichten sehen. Schlechte Nachrichten verkaufen sich einfach besser. Am Ende ist es aber eine Geschichte, wie man damit umgeht. Und das habe ich vorhin schon mal erwähnt. Grundsätzlich auf jede Bewertung antworten. Egal ob 5, 4, 3, 2 oder 1 Stern. Auch gerne Lösungsvorschläge.

Ein schönes Beispiel darauf ist eine Eisdiele gewesen. Die Eisdiele hat natürlich im Winter zu, weil es ein Saisongeschäft ist, und bietet dann im Winter heiße Waffeln mit Toppings an. Das war zu der Corona-Zeit, dann war natürlich so, wo der Lockdown wieder ein bisschen leichter wurde. Das heißt, der Unternehmer hat natürlich im Winter sein Waffelgeschäft gemacht. Und dann sind natürlich mehrere Leute ausgefallen, weil Corona rumging. Das heißt, er hat nicht die Personalpower gehabt, am Ende, die er hat benötigt, um den Ansturm, weil er gut war, weil er eine gute Reputation hatte, bewältigen zu können. Und dann gab es natürlich Menschen, die haben zwei oder nur drei Sterne und haben gesagt, wir mussten so lange warten, die Toppings waren ausverkauft, die Waffel war kalt und so weiter. Was hat der Inhaber gemacht? Er hat darauf reagiert.

Danke für dein Feedback, es tut mir leid, dass du diese Erfahrung gemacht hast. Das ist nicht unser Anspruch, hat er dann geschrieben. Es tut mir leid, ich hatte Personalmangel aufgrund der derzeitigen Gesundheitslage. Komm doch beim nächsten Mal vorbei. Gibt es eine Gratiswaffel oder ein Gratis-Topping oben aufs Haus?

Beate Roth:
Genau, ja.

Thomas Liebherr:
Und dann habe ich diese Negativität weggewischt. Und, im Vorteil auch noch wieder, jeder, der das liest, ein potenzieller Neukunde sieht dann, oh, guck mal, hier gab es ein Problem. Oh, da war das Unternehmen aber sehr erpischt, eine Lösung dafür zu finden. Auch das trägt ja wieder dazu bei, dass Vertrauen übermittelt wird, wenn man einfach darauf reagiert. Und es gibt auch Studien, die sagen, 5 Sterne sind überhaupt nicht authentisch. Wenn du ein Score hast von 5 von 5, ist es auch nicht authentisch. Wenn du 1000 Bewertungen hast und du hast 1000 5 Sterne, kann das auch nicht authentisch wirken und gekauft wirken. Deswegen auch gerne, sage ich immer, auch nicht gute Bewertungen veröffentlichen.

Vielleicht auch noch mal gegenkommentieren, Lösungsansatz geben. Natürlich gibt es Fake-Bewertungen, natürlich gibt es Hater. Da kann man am Ende unser Schlichtungsteam beauftragen. Das heißt, wenn du jetzt zum Beispiel jemanden hast, der deine Service bewertet oder deine Dienstleistung mit Namen vielleicht sogar und du kannst ihn gar nicht zuordnen, dann kommst du auf unser Schlichtungsteam, da meldest du diese Bewertung und das Schlichtungsteam geht dann quasi in Kontakt mit dem Bewerter und sagt, hey, und das Unternehmen hat uns mitgeteilt, keine Kundenbeziehung, etc., etc., können Sie uns das nachweisen? Kommt da nichts, wird die Bewertung gelöscht, weil sie einfach nicht authentisch ist. Und das ist die letzte Instanz, die man dann halt auch noch nutzen kann. Aber grundsätzlich immer, immer, immer, immer bewerten. Und wie das als Spiegel sehen, als Spiegel, den der Kunde einem vorhält, sich natürlich noch mal weiterzuentwickeln, weiter zu verbessern. Denn Perfektionismus, wissen wir alle, ist die Suche nach Fehlern eigentlich.

Beate Roth:
Ja, das hat sich jetzt auch, finde ich, schon noch sehr verdeutlicht, dass es auch wichtig ist, diese Bewertungen zu lesen. Also, das tue ich auch. Du hast eben das Beispiel mit den Hotels. Auch bei Maklern ist ja egal, welches Unternehmen, dass ich lese, was schreiben die, die jetzt schlecht bewertet haben, um abzugleichen, ist mir das überhaupt wichtig? Was weiß ich, wenn die da schreiben, es gab kein Wasser für meinen Hund oder so? Ich habe keinen Hund, das interessiert mich überhaupt nicht. Also die Bewertung interessiert mich nicht.

Das zum einen, also als da Transparenz auch hinzubekommen und natürlich auch, also dass man halt einen Text auch lesen sollte als Kunde. Und was ich sehr schön finde, dass ich den Unternehmer kennenlerne, weil über die Antwort lerne ich seine Werte kennen. Ist er wertschätzend mit dem Kunden? Ist er beleidigt? Antwortet er verbal mit welchen Worten? Geht er in die Rechtfertigung oder bringt er eine schöne Lösung, ein Goodie für den Kunden? Toll zu sehen, was sind die Werte dieses Unternehmers, Unternehmerinnen.

Und ja, finde ich auch noch mal ganz wichtig. Und genau, da sollte man sich auf jeden Fall mit beschäftigen. Was sind denn überhaupt meine Werte? Dann kann ich nämlich auch sehr schön darauf antworten. Ja, ich glaube rundum super Sache.

Thomas Liebherr:
Durchaus. Natürlich muss ein bisschen Proaktivität. Wie gesagt, ein passiver guter Ruf ist immer nicht so gut. Man kriegt auch natürlich, wenn man sich proaktiv Bewertungen einholt, immer mehr positiv als negativ, als wenn man es passiv laufen lässt. Aber man muss am Ende ein bisschen daran arbeiten. Und es ist gar nicht schwer. Software oder Digitalisierung ist da, um uns das Leben zu erleichtern. Du sprichst ja da auch aus Erfahrung.

Du nutzt das ja auch. Wir haben viele Fragen, auch Umfragen mal gemacht, wo wir gesagt haben, wie viel Zeit investierst du überhaupt in deine eigene Reputation? Es gab verschiedenste Thematiken. Einer macht 5 bis 10, 15 Minuten am Tag, der andere macht das eine Stunde, einmal am Freitag in der Woche oder mancher Unternehmer arbeitet ja auch sonntags gern mal, macht das vielleicht dann am Sonntag. Also es ist noch nicht mal großer Aufwand. Natürlich, wenn ich 10.000 Bewertungsanfragen oder Einladungen rausschicke und krieg dann 5.000, dann hab ich einen Aufwand.

Aber das würde ja dann irgendwann später automatisiert zum Beispiel über ein CRM-System laufen, wo man eine API-Schnittstelle nutzen kann, sodass da dementsprechende Workflows hinterlegt werden. Aber gerade für den Anfang, ja, man muss ein bisschen proaktiv sein. Das ist wie, wenn man ein Unternehmen gründet oder ein Unternehmen irgendwo neu anfängt und sich dann erst mal einen Namen macht, in dem man auf Branchenmessen ist, in dem man auf Netzwerktreffen geht.

Da muss man ja auch erst mal seinen Namen, seinen Ruf ins Spiel bringen. Und genauso, das ist in der digitalen Welt und dafür ist der ProvenExpert, wie du es ja nutzt, die optimale Lösung und Ergänzung. Als auch Ergänzung, wir sagen nicht nur Ersatz, sondern auch Ergänzung. Man ist ja, je nach Branche, auch in verschiedenen anderen Bereichen unterwegs, auch anderen Portalen. Und somit hat man halt alles an einem Platz.

Beate Roth:
Ja. Und ich muss sagen, mir macht's quasi gar keinen Aufwand, ne, weil ich diese Kampagnen einmal aufgesetzt habe. Was man ja auch bei Fobimm bei der modernen und digitalen Fortbildung für die Immobilienbranche erlernen kann. Meine Eigenwerbung gerade. Genau, wie ich es gerade eben erwähnt habe, der Kunde sucht sich einen Besichtigungstermin aus, dann habe ich ja einen Tag und eine Stunde nach der Besichtigung geht dann die Bewertung raus, also startet die nächste Kampagne. Das ist einmal aufgesetzt, was Aufwand ist, ja, aber das habe ich einmal gemacht und seitdem läuft das so, beziehungsweise als Immobilienmaklerin bin ich jetzt nicht mehr tätig.

Wir hatten auch die anderen Beispiele, überhaupt wenn man sich einen Termin bucht, selbst hier für das Interview, für einen Podcast, man muss sich halt einfach hinsetzen und überlegen, wann kann ich jedes Mal einen Kunden bitten oder einen Interessenten, es müssen ja nicht nur Kunden sein, oder Partner, so wie wir beide jetzt sind, dass man sagt, hey, wie fandest du jetzt das Onboarding hier, um dieses Interview zu machen? Also gut ist es natürlich auch in einem persönlichen Gespräch zu sagen, hör mal, du kriegst jetzt gleich, das habe ich dann auch gemacht beim Besichtigungstermin. Du kriegst gleich noch oder Sie kriegen gleich noch ein Bewertungsemail.

Würde mich freuen, wenn Sie das tun. Also Digitalität heißt ja offline und online zu verknüpfen. Das ist richtig. Aber es ist ziemlich simpel, sag ich mal, sich das auch in automatisierten Prozessen, zuverlässiges System, da aufzubauen. Mit dem Ziel, ja, Kunden zu begeistern, sich selber darzustellen, aber natürlich auch letztendlich den Umsatz zu steigern, weil das wissen wir aus der eigenen Erfahrung, dass uns das immer nicht als Konsument auch was ausmacht, was die Produkte, wie die bewertet sind.

Thomas Liebherr:
Du hast eben nochmal einen Vorteil gesagt, am Ende ist es natürlich auch, ich stärke auch meine Kundenbindung. Wenn ich jemanden nach seiner Meinung frage, nach einer Bewertung, stärke ich die Kundenbindung und verhindere dadurch auch unterbewusst, dass er woanders hingeht. Denn wenn er einmal eine Bewertung abgibt, dann wird er nicht am nächsten Tag hingehen und dann sagen, ich mache das jetzt was anderes, weil kein Mensch möchte unglaubwürdig wirken. Das ist dann wie immer, wenn einer zu mir sagt, hey, Thomas, kaufe dir die neue S-Klasse von Mercedes. Ich kaufe mir die. Und eine Woche später hat derjenige, der mir die S-Klasse empfohlen hat, sich ein BMW M3 gekauft beispielsweise. Das wirkt dann irgendwie unglaubwürdig. Aber so kann man dann natürlich auch nochmal den Vorteil daraus sehen, dass dadurch, dass ich meinen Bestandskunden nach seiner Meinung frage, stärke ich die Bindung und sorge dafür, dass er noch viel länger bei mir bleibt.

Also weniger anfällig für den Wettbewerb natürlich auch nochmal ist. Oder für die Marketing- und Werbungsmaßnahmen von Wettbewerben.

Beate Roth:
Ja. Ich möchte gleich noch ein bisschen von dir persönlich erfahren, oder wahrscheinlich auch die Zuhörer. Das finde ich auch immer wichtig, weil, du sagtest ja selber, dein guter Ruf hat dich zu ProvenExpert gebracht. Aber vorab noch die Frage, es ist natürlich immer wichtig zu wissen, gut, Umsatzsteigerung ist super und wir hatten auch gesagt, Investitionen sind notwendig, um was zu erreichen in Wissensweiterbildung, aber natürlich kostet das Ganze auch immer Geld. Kannst du uns ein bisschen so eine Hausnummer sagen, was kostet das denn überhaupt, wenn ich ProvenExpert nutzen möchte?

Mein Gast

Thomas Liebherr

Meine Name ist Thomas Liebherr und ich bin bei ProvenExpert tätig als "Online Reputation Consult & Partnermanager". Gemeinsam wollen wir das Verständnis deines Netzwerkes schärfen, wie wichtig es ist, in der digitalen Welt, seinen guten Ruf im Netz sichtbar zu machen.

Thomas Liebherr:
Also wenn man grundsätzlich erstmal anfangen, startet man erstmal in unserem größten Paket im Premium, das sind 30 Tage, die man wirklich kostenfrei testen kann. Man kann sich da komplett ausprobieren. Wenn man dann gar nicht proaktiv ist und möchte man garnichts machen oder lässt es einfach auslaufen, dann landet man automatisch nach den 30 Tagen in einem kostenfreien Free-Tarif. Das heißt, die Vorteile habe ich dann immer noch, dass ich quasi meinen sinnvollen Klon habe. Natürlich ist es ein bisschen beschränkt, was die Bewertungen angeht. Im kostenfreien Free-Tarif kann ich maximal zehn Bewertungen öffentlich machen. Habe ich also ernsthaft Interesse, an meinem guten Ruf zu arbeiten, über ein Reputationstool, muss ich dann irgendwann, sage ich mal, ein höheres Paket nehmen. Da gibt es dann drei verschiedene Pakete.

Das ist Basic, Plus und Premium. Das hat mit der Öffentlichkeit und mit der Sichtbarkeit der Anzahl von Bewertungen zu tun. Das hat mit dem kleinen oder dem großen Siegel zu tun, dass vielleicht auch die Bewertungssterne mit in die organische Suche gekommen werden. Und dann gibt es verschiedene Zahlungsmethoden, monatlich oder jährlich. Natürlich ist jährlich immer günstiger. Grundsätzlich rate ich vom monatlichen ab, weil man arbeitet nicht zwei Monate an seinem guten Ruf und hört dann damit auf. Deswegen bietet es sich jährlich da immer an. Wir sprechen hier vom kleinsten Paket von zwischen 300 und 400 Euro im Jahr bis 1200 Euro im Jahr im größten Paket.

Wenn man sich einfach dann nochmal runterrechnet, ist es knapp 100 Euro, die man als Unternehmen im Monat dann quasi in seinen guten Ruf investiert, wenn man vom größten Paket spricht. Natürlich geht es auch ein bisschen kleiner mit einem verminderten Umfang. Am Ende ist es eine Investition, genauso wie eine Software-Investition. Und ich sage, ich möchte jetzt gleich von Teams zu Slack gehen oder ich möchte meine Buchhaltung verbessern, dass meine Buchhalterin effektiver und effizienter arbeitet und kaufe dafür jetzt beispielsweise, arbeite nicht mehr mit Excel, sondern kaufe ein richtiges Buchhaltungsprogramm, ist ja momentan Software als Abo-Modell. Also so kann man sich das als Investition dann natürlich am Ende sehen. Also es geht klein los. Am Ende das größte Paket wäre Premium, wären es 1200 Euro. Wenn man es auf den Monat runter bricht, sind es 100 Euro, die man als Unternehmen in seinen guten Beruf investiert.

Und dann gibt es natürlich immer noch ganz viele Sonderaktionen. Auch wir richten uns da Black Friday, Cyber Monday, Valentinstag und so weiter. Gibt es dann natürlich auch immer mal Aktionen, wo man da noch mal den einen oder anderen Rabatt auch rausschlagen kann für das erste Jahr oder für die Folgejahre, wo es dann halt zwischenzeitlich mal 50 Prozent auf Premium gibt. Also mein Tipp, auch niemals die Newsletter ausschalten von uns.

Beate Roth:
Von euch, oder wir haben ja jetzt was Neues, nachdem ich jetzt schon lange ProvenExpert Kundin bin und ja auch euer Affiliate bin. Wie gesagt, ich mache das immer nur, wenn ich davon begeistert bin und überzeugt bin. Und das bin ich von ProvenExpert. Ich weiß gar nicht, ich glaube, ich bin schon sechs, sieben Jahre bei euch. Und insofern darf ich meinen Zuhörern jetzt auch verkünden, dass ihr meinen Affiliate-Link nutzen solltet, weil da jetzt auch eine Rabattaktion drin enthalten ist. Also ihr kommt günstiger an ProvenExpert, wenn ihr den Affiliate Link nutzt. Und ja, wie gesagt, ich mache das, weil es ein Vorteil ist. Es ist, wie du schon sagtest, es ist nicht nur ein Tool, eine Investition, es ist ja auch Marketing für einen.

Das haben wir ja alles schon jetzt zusammengefasst. Jetzt erzähl uns noch ein bisschen was von dir als Mensch, weil wenn man dann bei ProvenExpert vielleicht Kunde wird, hat man ja auch vielleicht mit dir zu tun. Und daher vielleicht oder vielleicht auch nicht, ihr seid ja ein größeres Team. Wie viele Mitarbeiter hat ProvenExpert eigentlich?

Thomas Liebherr:
Wir sind über 60 Leute. Die Masse davon sind natürlich Entwickler überwiegend. Wir haben jetzt auch ein neues Produkt. Vielleicht kommen wir dann auch mal in einem späteren Podcast dazu. Das ist über Proven Employer. Da können wir schon mal anteasern, Employer Branding. Also, will man eine Alternative zu Kununu haben, lasst uns über Proven Employer sprechen. Aber warte, da machen wir wahrscheinlich noch mal eine zweite Folge draus.

Beate Roth:
Ja, das wäre zu viel. Genau. Und ihr sitzt in Berlin. Also, ihr seid ein deutsches Unternehmen. Das ist natürlich auch wichtig zu wissen.

Thomas Liebherr:
Genau. Deutsche AG, haben drei Standorte. Wir haben natürlich noch ein Büro in Polen und wir haben ein Büro in Madrid noch. Wir sind ja auch international, wir sind ja mit über 170 Ländern aktiv. Knapp eine dreiviertelmillionen Nutzer weltweit. Auf die man natürlich auch nochmal zurückgreifen kann, wenn man einen geprüften Experten sucht. Handwerk beispielsweise. Wir sind eine deutsche Aktiengesellschaft, sitzen in Berlin, in Berlin Charlottenburg.

Das ist zum Unternehmen. Kurz zu mir, Thomas Liebherr. Ich habe nichts mit den Baukränen oder Kühlschränken zu tun, weil sonst wäre ich vom Beruf her Sohn. Es gibt nur vier, fünf Familien in Deutschland, die so heißen. Da gehöre ich nicht zu. Ich bin über 40 Jahre alt, bin verheiratet, habe ein Kind und natürlich auch wohne im beschaulichen Speckgürtel von Berlin und mache seit zehn Jahren Vertrieb in diversen Branchen, Face-to-Face als auch natürlich klassischer Außendienst, als auch im Teleset. Und habe mit einer Menge, Menge Menschen jeden Tag zu tun oder in den letzten Jahren zu tun gehabt, auch von den unterschiedlichsten Kulturkreisen, möchte ich es einmal nennen, und unterschiedliche Branchen. Ich habe auch schon mit Software an Bauern vertrieben, an Landwirte, die seit 30 Jahren Papier schreiben, und Digitalisierung ist bei denen noch ein richtiges Hassthema. Und natürlich auch physische Produkte.

Das heißt, das ist der Grund, warum ich sagen kann, hey, ich kenne eine Menge Menschen und ich weiß, wie der gute Ruf grundsätzlich in jedem Unternehmen funktioniert. Ja, genau. Vorher war es zum Beispiel so, hatte ich auch einen guten Ruf. Da war ich lange Zeit, ich nenne es immer, Fachkraft für Weltfrieden im Außendienst.

Beate Roth:
Hab ich gesehen auf LinkedIn.

Thomas Liebherr:
Viele Jahre bei der Bundeswehr, auch in Auslandseinsätzen, wo ich auch als Teamleiter gearbeitet habe, wo man natürlich auch eine hohe interkulturelle Kompetenz am Ende auch mitbekommt.

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Beate Roth:
Ja, wenn du heute verreist, du hast eben Madrid angesprochen, wo fährst du lieber hin, in die Berge oder ans Meer?

Thomas Liebherr:
Ganz ehrlich, in den Norden. Meine Familie und ich sind Schweden Fans oder nordische Fans, wo es dann auch irgendwann den Alterssitz geben wird. Ein schönes zwei Hektar Gelände irgendwo in Südschweden, wo du zwei Kilometer in jede Himmelsrichtung gar keinen Nachbarn hast, sodass du deine Ruhe hast.

Ja, ich bin auch gar nicht mal der Sommertyp, also 30 Grad brauche ich auch nicht. Das liegt aber daran, dass meine Familie aus Südbayern kommt und ich grundsätzlich mal mit Schnee und Skifahren aufgewachsen bin. Also wenn, dann habe ich Aktivurlaub, ja, sondern am Strand liegen und Sonne tanken, bin ich dann nicht so der Typ für, sondern ich muss mich dann schon eher bewegen. Hat man auch von seiner Familie mitgekriegt und gibt man dann auch in seiner Familie so weiter. Ja, das wäre dann Skifahrer. Wenn ich es noch kann. Ist etwas länger her, seit einigen Rücken-OPs, was die Bandscheiben angeht.
Aber mein Herz schlägt immer noch dafür. Ja, Snowboard sogar statt Ski.

Beate Roth:
Oh, okay. Die mag ich nicht als Skifahrerin. Die versauen immer die Piste. Aber ich liebe auch Skifahren. Es ist grandios. Aber es wird mit zunehmendem Alter anstrengender. Aber egal. Highlight-Zeit war auf jeden Fall mal da.

Beate Roth:
Ja, und wenn du so privat oder in Berlin... Wohnst du auch in Berlin?

Thomas Liebherr:
Nein, nein. Ich wohne in Speckgürtel. Ich bin da groß geworden.

Beate Roth:
Ja, aber in der Region. Genau. Gehst du denn dann lieber ins Theater oder ins Kino? 

Thomas Liebherr:

Kino.

Beate Roth:

Kino. Und wenn du dich entscheiden müsstest zwischen, oder wirst du wahrscheinlich schon, zwischen Android und iOS, was wählst du da?

Thomas Liebherr:
Apfel. Ja, es gibt, man kann es als Fangfrage sehen, man kann sich da natürlich auch sehr sehr für Sympathien machen. Also ich war früher Apfelhasser, ich hab Apple gar nicht gemocht, ich hab immer gesagt, hey, Windows und Samsung, oder Werbung aus, Windows und Android ist am Ende natürlich günstiger mit gleichem Umfang. Ich muss sagen, ich habe dann irgendwann angefangen, auch Software für Apple-Produkte zu verkaufen. Und mittlerweile ist es, ich selber privat als auch dienstlich, setze nur noch auf Apfel. Hat einfach mit Intuitivität zu tun. Wie leicht kann ich damit arbeiten? Ich liebe es, dass alle Geräte miteinander klingeln, wenn mich einer anruft. Ich liebe es, dass ich mein MacBook einfach zumachen kann und drei Monate später wieder aufklappen kann.

Leider ist die Batterie runter, aber dass ich ganz wenig runterfahren muss. Und auch selbst meine Frau und mein Kind, die sonst immer nur Windows und Android hatten, haben jetzt blutgeleckt, was den Apfel angeht. Also deswegen immer den Apfel, Auch wenn es teurer ist, aber es lohnt sich. Und man hat halt auch mal seinen Rechner, seine Uhr, sein iPhone. Nicht alle nur zwei Jahre, sondern auch mal vier, fünf oder sechs Jahre. Mein iPad zum Beispiel ist so 2018, das funktioniert immer noch. Ja. Mit Stift.

Beate Roth:
Definitiv. Also in meiner Community, ich sehe es auch, ich glaube, ich habe bis jetzt bei den Interviewgästen nur einen gehabt, der Android gesagt hat und von der Nutzung vom Podcast sieht man auch, also meine Community ist iOS.

Thomas Liebherr:
Ich vergleich's immer mit einem Handwerk. Also ein Schreiner oder ein Fliesenleger, die gehen ja auch nicht und kaufen sich einen Hammer für 2,99 Euro in einem Euro-Laden, sondern die kaufen sich einen richtig guten Hammer für 30, 40 Euro, weil die den jeden Tag in Gebrauch haben. Und gerade in der heutigen, und darauf willst du wahrscheinlich hinaus, in der Digitalisierung, was Digitalität angeht, ist es natürlich auch so, brauche ich ein Produkt, was mich jeden Tag unterstützt, mir die Arbeit erleichtert. Das ist am Ende ein Rechner. Ob das jetzt ein MacBook oder ein Lexus oder, okay, nicht Lexus, das Auto, ein Asus oder sowas ist, da muss ich mich einfach darauf verlassen können, dass mir nicht zwischendurch in einem Meeting beispielsweise mal der Rechner ausgehe, weil der abgestürzt ist. Ohne jetzt zu sagen, das ist bei den anderen auch so. Aber da muss ich mich halt drauf verlassen.

Und da bin ich dann auch persönlich bereit, ob es privat oder dienstlich ist, ein bisschen mehr Geld zu investieren, halt einfach ein Qualitätsprodukt zu haben, wo die Software, das Betriebssystem, auf die Hardware abgestimmt ist. Und das bietet halt nur Apple an. Weil Windows zum Beispiel baut quasi eine Betriebssoftware für verschiedenste Hardwaremodelle. Sony, Asus, Acer und so weiter. Und bei Apple ist es halt so, dass es genau aufeinander abgestimmt ist. Und deswegen auch besser, meiner Meinung nach, meine persönliche Meinung, besser funktioniert.

Beate Roth:
Eine Frage noch. Wir haben ja zwar eine Live-Aufnahme, die aber nicht live gesendet wird. Also, wir haben jetzt Freitag, deswegen haben wir gleich Wochenende. Und daher meine Frage noch zum Wochenende. Bist du Wein- oder Biertrinker?

Thomas Liebherr:
Weder noch.

Beate Roth:
Weder noch?

Thomas Liebherr:
Weder noch. Mal ein Sektchen zum Anlass, aber ansonsten so gut wie gar keinen Alkohol, liegt daran, dass ich Leistungssport früher gemacht habe. Bei der Bundeswehr war das ein bisschen anders, aber da war ich auch noch jünger.

Beate Roth:
Ja, sehr schön. Ja, ich bedanke mich recht herzlich, dass du hier warst, und gerne machen wir irgendwann nochmal dann eine weitere Folge, denn diese Expertenseite fände ich noch ganz gut zu erläutern, was das eigentlich damit auf sich hat. Und ja, klar, wenn ihr da was Neues herausbringt mit Arbeitnehmern, wichtiges Thema auch in der Immobilienbranche, gute Mitarbeiter zu haben. Denn wir sehen ja in der Branche gerade, dass viele Insolvenzen sind und viele aufgeben müssen oder sollten verschiedene Gründe, und hängt natürlich auch mit guten Mitarbeitern zusammen, die auch up-to-date sind und sich weitergebildet haben und natürlich auch mit dem Arbeitgeber, dass der gute Bewertungen hat.

Und insofern ist es mit Sicherheit gut, wenn man Arbeitnehmer finden möchte, auch dann auf eurem neuen Tool, das wir dann gerne zu einem späteren Zeitpunkt mal vorstellen, vorhanden zu sein. Thomas, vielen Dank. Möchtest du meinen Zuhörern, Zuschauern noch etwas mit auf den Weg geben? Möchtest du noch ein letztes Statement sagen oder einfach nur Tschüss?

Thomas Liebherr:
Nein, alles gut. Wenn ihr, wie gesagt, an der Sichtbarkeit eures guten Rufes interessiert seid, wendet euch gerne an Beate. Sie hat hier den Partner-Link schon angesprochen. Es gibt Rabatte dementsprechend, die man dann auch hinterher, zum späteren Zeitpunkt nach dem 30-Tage-Test, dann nutzen kann. Nutzt die Chance, euren guten Ruf proaktiv sichtbar zu machen, wenn ihr es natürlich noch nicht habt, oder ihn halt zu ergänzen, wenn ihr schon auf anderen Portalen unterwegs seid.

Wenn ihr da Fragen habt, kommt gerne da auch Beate zu aus eurem Netzwerk dann direkt. Und die Fragen gehen dann an mich dann weiter. Und genau, dann ist es am Ende eine schöne Geschichte, dass man Low-Hanging-fruits, also die Äpfel, die am weitesten runterhängen, erstmal pflücken kann, bevor man in die Kaltaquise geht, indem man einfach, wie gesagt, den guten Ruf online sichtbar macht und dadurch die Menschen, die im Internet unterwegs sind, dann vor Ort schon abholen kann in der Kundenreise.

Beate Roth:
Okay. Also, nochmal vielen Dank. Und ja, wir hören und wir sehen uns.

Thomas Liebherr:
Wir hören und wir sehen uns. Bis zum nächsten Mal.


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