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Juli 26, 2022

15* Gib Fleisch zu deinen Worthülsen auf der Internetseite | Interview mit Anne Büttner

 Minuten Lesezeit

In der heutigen Folge haben wir eine besondere Gastgeberin, Anne Büttner, eine erfahrene Text- und Story-Coachin, die uns einen faszinierenden Einblick in die Welt des Schreibens gibt.

Anne hat eine einzigartige Begabung, Texte zu verfassen, die eine persönliche Verbindung schaffen und den Leser in ihren Bann ziehen. Doch sie hat nicht immer ihren Platz in der Filmbranche gefunden und ist nun als selbstständige Unternehmerin tätig.

Sie hat einen Workshop entwickelt, der dabei hilft, überzeugende "Über mich"-Seiten zu erstellen.

In dieser Episode erfahren wir, warum die "Über mich"-Seite einer der wichtigsten Aspekte einer Webseite ist und wie man sie effektiv gestaltet, um Vertrauen aufzubauen und Kunden anzusprechen.

Begleiten Sie uns bei diesem spannenden Gespräch und lassen Sie sich von Anne Büttner inspirieren und motivieren, Ihren eigenen Texten mehr Persönlichkeit zu verleihen. 

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Beate Roth

Als Kind hat sie im Kino bitterlich geweint und das brachte sie zu dem, was sie heute ist, nämlich Text und Story Coach. Anne Büttner ist meine heutige Gästin und sie nimmt uns mit auf die Reise, wie sich unsere Kunden verhalten und auch wir, dass wir uns informieren auf Internetseiten, mit wem wir denn da eigentlich zusammenarbeiten. Und wenn dann auf der Über-mich-Seite doch nur so Worthülsen wie Kundenorientierung, Professionalität zu finden ist, ja, dann vertun wir uns eine große Chance, denn dieses Gefühl von Persönlichkeit geht verloren. Die Tipps gibt sie heute im Podcast, wie man mit Storytelling Texte schreibt und diese Texte von der Über-mich-Seite natürlich auch fürs E-Mailing, fürs Bloggen, für Social-Media-Texte benutzen kann. Hör gerne zu und sei dabei. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Zur Sache Digitalität. Ich begrüße recht herzlich heute meinen Gast, Gästin Anne Wüttner. Sie ist Text- und Story Coach, eine interessante Kombination.

Beate Roth

Ja, erst mal herzlich willkommen, Anne.

Anne Büttner

Hallo. Schön, dass ich da sein darf.

Beate Roth

Sehr gerne. Ja, kennengelernt habe ich dich, wie auch meinen letzten Interviewpartner, den Michael Winiger, bei einer Weiterbildung. Ich finde, das zeigt auch recht schön, man sollte immer in dem sein, was man selber auch gerne macht, weil dann arbeitet man in Glückseligkeit, in Freude. Ich bilde mich selber gerne weiter, weil es war nicht das gleiche Weiterbildungsprogramm, das ich mit Michael gemacht habe, sondern ein anderes, wo es ja zumindestens für mich mehr darum geht, eine konkrete Positionierung zu bekommen, denn man weiß sie meistens, ja, an meinen Kunden merke ich, dass die Positionierung oftmals doch gar nicht so klar ist oder auch die Wichtigkeit der Positionierung. Zu den Texten, die da noch dazu gehören, da kommen wir jetzt heute im Speziellen auf. Und ja, überhaupt dieses System, diese Strategie kennenzulernen, wie man sich als Unternehmer aufbaut.

Deine Besonderheit, wie gesagt, ich hatte meine Besonderheit da gesucht und habe mich ja wieder auf die Immobilienbranche fokussiert und deine Besonderheit ist bei diesem Text und Story Coach, weil man sieht und hört sie ja des Öfteren, so finde ich zumindest deine Historie, dass du aus dem Film kommst, aus der Filmbranche. Du hast Filme produziert. Erzähl uns doch mal ein bisschen was zu deinem Werdegang, damit sich die Zuhörer und Zuschauer sich etwas unter deiner Person schon mal vorstellen können.

Anne Büttner

Ja, ich habe nicht nur Filme produziert, das fing viel, viel, viel früher an. Ja, als ich als kleines Kind das erste Mal ins Kino gegangen bin mit meinen Eltern, hatten meine Eltern ein schlimmes Erlebnis, weil ich so doll geweint habe. Und ich ja aber nicht, weil ich es so schlimm fand, sondern weil ich es so schön fand. Ich wollte einfach nicht mehr aus dem Kino raus. Ich war so berührt von dem, was ich da gesehen habe, von dem Film und das war bei den folgenden Malen, als meine Eltern mit mir ins Kino gegangen sind, immer so, bis sie irgendwann gesagt haben, ey, ich glaube, wir wollen das nicht mehr machen. Aber ich habe sehr, sehr früh schon beschlossen, Filme machen zu wollen, weil ich wollte das auch schaffen, diesen Überschwang an Gefühlen bei anderen Menschen auslösen, wie es das bei mir gemacht hat. Und ja, deshalb habe ich schon sehr, sehr früh beschlossen, ich möchte Filme machen und habe Film studiert in Ludwigsburg. Ich glaube, die Stadt ist dir bekannt.

Beate Roth

Auch sehr oft bin, ja. Schöne Stadt übrigens, wer noch nicht hier war. Sie hat drei Schlösser, sehr empfehlenswert.

Anne Büttner

Genau, drei Schlösser und eine sehr bekannte Filmhochschule. Da habe ich Filmproduktion studiert und dort schon sehr viele Filme produziert und dann im Anschluss eben auch für das deutsche Fernsehen, genau, fiktionale Langfilme produziert, Dramen, Thriller, Krimis, was man eben so im deutschen Fernsehen bekommt. Und ich habe eben dort auch von der Pike auf das Handwerk des Storytellings kennengelernt.

Und das ist das, womit ich eben heute auch arbeite mit Unternehmer*innen und Selbstständigen an ihrem Storytelling, an ihren Business-Stories und wie sie das in Form von Texten nach außen tragen können.

Beate Roth

Genau, das ist ja immer interessant, eigentlich, du hast ja selber gesagt, es fängt schon viel früher an, weil es schon in uns drin ist, diese besondere Begabung und ich habe mir noch mal deine Internetseite annebuettner.com, aber machen wir auch alles in die Show Notes rein, keine Sorgen, liebe Zuhörer, Zuschauer. Da habe ich nochmal diese Besonderheit gelesen, dass es dir um nahbare Texte geht und das finde ich, das zeigt es schon ganz stark, dass du da so heftig reagiert hast beim ersten Kinofilm, dass du wahrscheinlich das sehr extremst aufnimmst, aber dann auch extremst abgeben kannst. Also denke ich mal und von dem, was ich bis jetzt von dir gelesen habe und mitbekommen habe, ist dem so, das halt auf den Punkt zu bringen und diese Gefühle mit reinzubringen. Ja, seltsamerweise hat es dann beim Film irgendwie ja nicht geklappt, sondern du hast dich in dieser Welt nicht wiedergefunden, weil da gehört ja noch ein bisschen Machtgehabe dazu, denke ich mal, in der Filmbranche und war dann doch nicht das, was dich glücklich gemacht hat, umso schöner, dass du dann vor einigen Jahren, also noch gar nicht vor allzu langer Zeit, den Weg in die Selbstständigkeit gewählt hast. Im Moment hast du sogar eine About-Me-Week am Laufen, also einen Workshop insbesondere zum Erstellen der Über-mich-Seite. Was ist das Besondere an der Über-mich-Seite?

Anne Büttner

Das Besondere an der Über-mich-Seite ist, dass sie zum einen eine Seite ist, die, und das kennen wir alle selber, wenn wir uns auf der Suche nach einem Dienstleister befinden oder vielleicht sogar nach einem Immobilienmakler*in, gucken wir uns als allererstes an, mit wem werde ich denn da zusammenarbeiten? Also sobald es darum geht, mit Menschen zusammenzuarbeiten, das können Dienstleister*innen sein, das können Expert*innen sein, das können Berater*innen, Coach*innen, was es da eigentlich alles gibt da draußen am Markt sein, ist es obligatorisch, dass wir uns die Über-mich-Seite anschauen, weshalb die Über-mich-Seite auch zu den am meist geklicktesten Seiten auf der Homepage der Webseite gehört. Was dazu kommt, ist, dass wir auf dieser Seite eben die Möglichkeit haben, durch unsere Geschichte, durch Storytelling eine Verbindung herzustellen zu unseren Seitenbesucher'innen. Und diese Verbindung schafft Vertrauen. Und ohne Vertrauen gibt es keinen Verkauf. Wenn wir gerade, wenn es darum geht, mit Menschen zusammenzuarbeiten, müssen wir schon eine Form von Vertrauen irgendwie zu dieser Person haben. Und das entsteht eben durch Identifikation. Und Identifikation entsteht durch unsere Story, durch Storytelling. Und dann gibt es noch einen dritten Punkt, und das merke ich eben gerade auch wieder ganz intensiv in der About-Me-Week, wo ich eben mit meinen Teilnehmer*innen innerhalb von fünf Tagen die Über-mich-Seite erstelle und eben auch die Business Story herausarbeite, was die Teilnehmer*innen gerade ganz fantastisch machen. Dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Business Story, eine Auseinandersetzung mit der eigenen Zielgruppe voraussetzt und bzw. auch das geht Hand in Hand und sobald man in diesem Prozess drin ist, geht ganz viel auf. Die Leute beschäftigen sich auf einmal nochmal mit ihrer Positionierung, beschäftigen sich mit ihrem Angebot, beschäftigen sich damit, ob sie gerade die richtige Zielgruppe ansprechen oder nicht. Und deshalb macht es so meines Erachtens so wahnsinnig viel Sinn, auch mit der Über-mich-Seite und mit der eigenen Business-Story anzufangen, weil daraus eben ganz viel entsteht, sich ganz viel entwickelt. Und wenn man es so entwickelt, dann ist es auch sehr organisch und passt alles zusammen.

Beate Roth

Also man schlägt da mehrere Fliegen mit einer Klappe. Man legt so quasi los und dadurch, dass man da in die Tiefen geht, ja, überlegt man dann mal, ja, wer bin ich denn überhaupt und was biete ich an? Und ich habe es auch in einer meiner ersten Podcast-Folgen auch erwähnt, dass es gerade auch in der Immobilienbranche, das ist sowas von austauschbar weil dieses, den Register, den haben ja sehr viele auf ihrer Internetseite, über uns, unser Team, ihr Ansprechpartner oder wie auch immer es heißt. Aber wenn man sich das dann anschaut, dann ist da gar nichts Persönliches, sondern eher diese Fakten oder diese Lokulei. Wir sind die Besten. Wir haben das und das gemacht und jenes gemacht. Ja, das kann aber jeder schreiben. Es fehlen dann auch meistens die Beweise. Also zeig mir mal, was du wirklich gemacht hast. Aber das ist es halt nicht, was uns diesen Vertrauensaufbau gibt. Genau, wir vertrauen in die Person, in die Firma und ins Produkt. Auch das war ja schon Thema im Podcast, auch wenn er noch ganz jung ist. Ja, was empfiehlst du denn? Oder erste Frage, wiederholst du diese About-Me-Week?

Mein Gast

Anne Büttner

Anne Büttner begann ihre Karriere in der Filmindustrie nicht als Produzentin, sondern als begeisterte Kinobesucherin. Schon als kleines Kind wurde sie von Filmen und dem Kinozauber tief berührt. Ihre Eltern hatten sogar einmal ein schlimmes Erlebnis, als sie wegen Annes intensiven Begeisterung für einen Film sehr doll geweint hat. Doch Anne wollte einfach nicht mehr aus dem Kino heraus. Dieses Erlebnis weckte in ihr den Wunsch, selbst Filme zu machen und ähnliche Emotionen bei anderen Menschen auszulösen. Sie studierte Film in Ludwigsburg und verfolgte entschlossen ihre Leidenschaft. Anne Büttner ist heute eine etablierte Filmemacherin und hat bereits mehrere erfolgreiche Projekte produziert. Ihre Filme zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, beim Publikum eine tiefe emotionale Resonanz hervorzurufen.

Anne Büttner

Auf jeden Fall. Ja, das funktioniert so gut und die Ergebnisse sind so großartig. Auf jeden Fall werde ich die wiederholen. Ich vermute im Herbst.

Beate Roth

Ja, ich denke auch, es ist wirklich ein toller Ansatz, weil viele da draußen von den Online-Marketer bieten ja diese Positionierung als erstes an, was ja auch wichtig ist, aber über diesen Umweg, oder es ist für mich auch kein Umweg, die Über-mich-Seite zu gestalten, kommt man ja auch genau so auf diese Positionierung, vielleicht sogar ein bisschen einfacher, weil man merkt, wie schwer das ist, die eigene Vision, das eigene Können zu finden. Das ist gar nicht so leicht. Du schüttelst ordentlich oder nickst ordentlich.

Anne Büttner

Ich nicke energisch, weil wenn man über die Über-mich-Seite geht, dann entstehen die Erkenntnisse und die Positionierung und alles, was daraus entstehen kann, aus dem eigenen Antrieb heraus, aus der eigenen Geschichte heraus, aus dem heraus, warum wir tun, was wir tun. Und das macht es auch so unglaublich viel einfacher, das zu kommunizieren, weil es ja aus einem Ursprung heraus entsteht, der was mit uns zu tun hat und nicht damit, was wir glauben, sagen oder tun zu müssen, um professionell zu wirken, um Leute zu überzeugen, um zu verkaufen, sondern eben aus der eigenen Vision, aus der eigenen Motivation heraus zu arbeiten. Das macht es auch über die Über-mich-Seite hinaus viel, viel einfacher zu kommunizieren.

Beate Roth

Über die Seite, über-mich-Seite hinaus. Hast du aber noch viel, viel mehr im Angebot oder erzähl uns dann auch mal ein bisschen, was man sich unter Storytelling oder Texte schreiben überhaupt noch alles so vorstellen kann oder sollte?

Anne Büttner

Ja, kein Unternehmen, kein Business, vor allem im Online-Bereich ohne Texte. Also wir brauchen in allen Bereichen Texte. Das ist die Webseite und da liegt auch mein Fokus. Man kann sich mit mir zusammen hinsetzen und ich coache Text- und Storytelling-Coaching für Startangebote und über-mich-Seite der Webseite.

Beate Roth

Kannst du uns da einen Einblick schon geben? Coachen von Texten, das stelle ich mir total schwer vor. Hier wird es einfach sein, weil es deine Vision ist, weil es in dir drin ist.

Anne Büttner

Ja, ich bin der festen Überzeugung, dass wir gut damit tun, unsere Texte selber zu schreiben, weil sie kommen dann, sie haben dann eine einheitliche Tonalität, sie haben eine einheitliche Sprache, sie vermitteln ein Gefühl von Persönlichkeit, wenn die Person, die hinter dem Angebot steckt, auch die Person ist, die das Angebot beschreibt mit ihren eigenen Worten. Und ich sage ja immer, deine Webseite sind schon die ersten zehn Minuten deines Erstgesprächs. Also da kannst du schon wahnsinnig viel vorwegnehmen. Und wenn du dich da eben persönlich zeigst und auch mit deiner persönlichen Stimme schreibst und formulierst, dann hast du einfach die Chance, dir Leute oder Kund*innen anzuziehen, die damit in Resonanz gehen, die mit deiner Schreibe in Resonanz gehen, die mit deiner Tonalität, mit deinem Humor, mit deiner Art, dich auszudrücken, in Resonanz gehen. Wenn ich dir das schreibe, was ich auch anbiete, dann ist es, ich stelle mich wahnsinnig gut ein auf die Leute, das kriege ich hin, aber es ist am Ende des Tages immer noch meine Schreibe, meine Sprache. Deshalb bin ich da ein ganz großer Freund von zu sagen, schreibe selber, ich bringe dir bei wie und was du schreiben kannst.

Beate Roth

Ich weiß, dass es ja auf vielen Seiten sieht man dieses Wort, wir arbeiten professionell, humorvoll hast du auch gerade erwähnt, wir sind vertrauenswürdig, alles solche Worte oder vielleicht, du hast mit Sicherheit besser parat als ich, diese Phrasen, auf die man verzichten sollte.

Anne Büttner

Ja, ich bin kein Freund von Verboten. Ich sage immer, man muss nicht darauf verzichten, aber ja, es gibt diese Worthülsen oder ich nenne sie auch manchmal gerne Buzzwords, die jede Branche hat ihre eigenen. In der Persönlichkeitsentwicklungsbranche ist zum Beispiel Leichtigkeit, Selbstbestimmung, Freiheit, Mut und Liebe.

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Beate Roth

Selbstbestimmung, oder genau, das ist ja auch ein großes Thema von Immobilienmakler*innen, weil wir machen den Job, weil wir unser eigener Chef sein wollen.

Anne Büttner

Oder Professionalität oder diese Kundenorientierung, das sind alles so Worte, die können wir alle schreiben. Ob es wirklich stimmt, haben wir es aber noch nicht bewiesen, wenn wir es einmal aufgeschrieben haben. Ich sage nicht, dass man diese Worte nicht benutzen darf. Man sollte sie aber mit ein bisschen, ich sage immer, mit ein bisschen Fleisch versehen, indem wir einfach uns vorstellen, was bedeutet denn Professionalität für meine Zielgruppe? In welcher Form drückt sich denn meine Professionalität aus als Gewinn für meine Zielgruppe? Und wie kann ich das beschreiben? Ich kann ruhig sagen, dass ich professionell bin, aber dann gib mir vielleicht ein oder zwei Beispiele, in welcher Form ich als dein Kunde, deine Kundin, deine Professionalität zu spüren bekomme.

Beate Roth

Genau, es ist ja für jeden was anderes. Der eine sagt Professionalität, heißt ich habe wunderbare Bilder hoch aufgelöste von einem Fotografen erstellte Bilder in einem Exposé. Für den anderen ist Professionalität, ich bin total schnell. Ich verkaufe dein Haus innerhalb von vier Wochen. Für den anderen ist es, ich bin total digital unterwegs. Das weiß man eben halt nicht, wenn man das nicht schreibt. Und jeder Verkäufer, Eigentümer, Eigentümerin, die haben ja einen anderen Fokus. Jeder hat ja einen anderen Nutzen, den er beim Immobilienmakler, weil wir, das ist halt meine Zielgruppe, deswegen, oder die Immobilienbranche. Ja, dass man auch wirklich dann weiß, für wen schreibe ich das? Und ich glaube, das Beispiel macht es schon klar, dass man sagt, schreib bitte deutlich oder mach es mit Bildern deutlich, was für dich Professionalität oder all diese Wörter, die man immer und immer wieder sieht, für dich bedeuten.

Anne Büttner

Ja, wir hatten das heute erst auch in der About-Me-Week tatsächlich war das Thema und ich empfehle da auch immer, sich dann diese Wörter einmal rauszunehmen, in die Mitte auf dem Blatt Papier zu schreiben und dann auch mit so einer Art Mindmap sich mal zu überlegen, okay, was bedeutet Professionalität für mich, was bedeutet Professionalität für meine Zielgruppe, weil für jeden bedeuten diese Worte etwas anderes und wenn ich das nicht konkretisiere, dann mache ich natürlich bei meinen Lesenden eine Erwartung auf. Und mit dieser Erwartung kommen die Leute dann auch ins Erstgespräch oder ins Kennenlerngespräch. Und wenn ich aber unter Professionalität was ganz anderes verstehe, dann hat man da schon den ersten Konflikt, den man einfach nur durch eine Konkretisierung innerhalb eines Textes auf der Webseite verhindern kann.

Beate Roth

Ja, ich glaube Konkretisierung, das ist das Stichwort. Also wirklich, was ist wirklich damit gemeint. Dann kann man sich identifizieren, dann kann man das Vertrauen aufbauen und sagt, ja, besonders digital, das ist auch mir sehr wichtig oder besonders schnell, das ist auch mir sehr wichtig oder nee, das muss gar nicht schnell gehen, dann weiß ich auch, es ist nicht der Richtige oder nicht die Richtige für mich. Und das ist ja auch natürlich, das ist ein normales Auswahlverfahren. Wir wollen nicht alle glücklich machen, denn wenn wir alles versuchen, dann erreichen wir gar keinen, sondern wirklich das auszudrücken, klarzustellen. Und wir sind ja dann auch wiederum umso glücklicher, weil unser Pendant, unser Kunde zu uns passt.

Anne Büttner

Genau, ja, ich habe auch ganz oft, dass viele, viele Angst haben, sich, also Kunden und Kundinnen auszuschließen, also ein bestimmtes, wenn sie, wenn sie konkreter werden, wenn sie nischiger werden. Ich drehe das dann immer und sage, aber es hat auch einen wahnsinnigen Vorteil für dich, weil du kannst filtern dadurch. Du kannst dir ganz gezielt dadurch die Leute ansprechen, die auch für dich die richtigen sind, wie du es gerade schon gesagt hast. Und damit eben aber auch ganz konkret Leute ausschließen, die für dich nicht die Richtigen sind und wo du jetzt schon weißt, dass es Konflikte gibt. Und man kennt ja diese Kund*innen, die nicht wertschätzend sind, die einem sehr viele Nerven und Zeit kosten und das kann man damit tatsächlich beeinflussen.

Beate Roth

Ja, hat also auch ganz viel doch auch mit Personal Branding wiederum zu tun, das auch alles zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, wenn man sich nur in Anführungsstrichen nur mit Texten beschäftigt, weil ich glaube, das weiß jeder, der auf Social Media unterwegs ist, Beiträge posten möchte, Blogartikel schreiben möchte. Da hatte ich ja schon eine Expertin zu Gast und das ist ja auch ein großes Thema, diese Blogartikel zu fertigen, um über Suchmaschinenoptimierung auch Leads zu generieren, also Besucher, die auf der Internetseite landen. Ich denke mal, dass das auch ein Thema bei dir ist, Blogartikel zu veröffentlichen und zu schreiben. Oder wie stehst du dazu?

Anne Büttner

Ich finde Blogartikel großartig, also vor allem für den Traffic und für SEO, wie du es gerade ganz schön gesagt hast. Und auch bei Blogartikeln kann man mit Storytelling wahnsinnig viel erreichen, vor allem, dass die komplett gelesen werden, dass die Leute dranbleiben. Auch einen Blogartikel kann man mit persönlichen Geschichten und gutem Storytelling nochmal richtig aufwerten.

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Beate Roth

Genau. Lass uns mal ein bisschen dich als Person kennenlernen noch, weil natürlich freue ich mich auch immer, wenn meine Gäste auch nachher meine Kunden generieren können und bei ihnen dann weiterarbeiten. Und da muss man ja, wie man gerade schon selber am Sprechen hört, den Menschen kennenlernen. Ich gebe dir aber immer zwei Begriffe im Auswahlverfahren und du entscheidest dich spontan für einen der beiden. Und das fängt man an mit Berge oder Meer.

Anne Büttner

Da wird's schon schwierig. Ich hätte gerne beides. Kriegt man ja auch, zum Beispiel auf Mallorca.

Beate Roth

Auf Mallorca, in der Schweiz, überall. Man findet dich wahrscheinlich auch überwiegend in Berlin. Das ist eine interessante Stadt. Berge gibt es da weniger, aber sehr viele Seen zumindest.

Anne Büttner

Und zum Meer ist es auch nicht weit.

Beate Roth

Genau, ja. Wie sieht es denn aus mit Kino oder Theater?

Anne Büttner

Kino. Ganz einfach.

Beate Roth

Das hätte mich auch alles andere sehr überrascht. Android oder IOS?

Anne Büttner

IOS, geht auch ganz schnell.

Beate Roth

Jetzt wird es, glaube ich, wieder schwer. Lesen oder schreiben?

Anne Büttner

Schreiben, weil das mache ich täglich sehr, sehr, sehr, sehr viel, aber ich lese auch unglaublich gerne, weil das auch und da kann ich direkt den nächsten Tipp hier reinbringen, weil das natürlich auch in Sachen Storytelling ist Lesen wahnsinnig gut und bitte auch zwischendurch einfach mal einen Roman lesen und nicht nur Sachbücher. Das hilft auch für die eigene Schreibe sehr, sehr gut.

Beate Roth

Ja, das kann ich mir direkt, so die letzten Jahre bin ich da ein bisschen von abgekommen. Ich bin ja so ein Fachbuch-Junkie und habe jetzt gerade, wo ich im Mai auf Mallorca war, mal endlich wieder einen Roman gelesen. Und den habe ich auch in zwei Tagen durchgelesen gehabt und war bei weitem nicht ständig am Strand gelegen. Aber das liest man so wutsch durch. Und ja, lernt man unheimlich viel.

Anne Büttner

Ja, eben. Wenn man es fachlich irgendwas mitnehmen möchte, dann kann man sowohl, wenn man ein Buch gelesen hat, das einem gut gefallen hat, als auch wenn man einen Film gesehen hat, der einem gut gefallen hat, kann man sich einfach mal fragen, warum bin ich drangeblieben? Was hat mich daran so fasziniert? Warum konnte ich das Buch nicht weglegen, oder habe ich die Serie jetzt in einer Nacht durch, was war da? Und da findet man meistens auch ganz gute Antworten drauf.

Beate Roth

Ja, Nacht, in der Nacht trinkt man ja auch manchmal ganz gerne Alkohol. Was ist denn deins? Wein oder Bier?

Anne Büttner

Wein auf jeden Fall.

Beate Roth

Und Fahrrad oder Auto?

Anne Büttner

Weder noch. Also ich wohne ja hier in der Großstadt. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal Auto gefahren bin, ich bewege mich hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort oder zu Fuß.

Beate Roth

Ich bin, ich glaube, ich werde echt mal zurückspulen zu meinen anderen Interviewgästen und diese Session der Fragen mal auswerten. Auch für mich, dass ich mich nicht zu sehr in meiner eigenen Bubble aufhalte, weil diese Parallelitäten sind sehr viel vorhanden. Aber es ist ja auch schön, also ich habe auch kein Auto schon seit über zehn Jahren und es geht alles. Es ist immer dieses neue Denken und Veränderung zuzulassen. Ja, frag ich nochmal Füller oder Bleistift?

Anne Büttner

Bleistift. Ich hab glaube ich gar keinen Füller mehr.

Beate Roth

Hat man gar nicht mehr ist auch eigentlich schade.

Anne Büttner

Ja wenn du mich jetzt gefragt hast ob Kulli oder Bleistift bin ich ganz klar beim Kulli.

Beate Roth

Ja. Und Fleisch oder Gemüse

Anne Büttner

Gemüse. Bin Vegetarierin schon sehr sehr sehr sehr lange

Beate Roth

Ja dann nur zu logisch. Ja das ist schon vorbei mit den Entweder-oder-Fragen.

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Anne Büttner

Ja, ich würde das gerne total, total gern aufgreifen, weil du auch gesagt hast, man entdeckt sofort Gemeinsamkeiten und kann auch über Gemeinsamkeiten oder Unterschiede lachen. Das ist auch eine Sache, die ich meinen Kund*innen immer sehr gerne mitgebe. Solche Sachen kann man auch auf der Über-mich-Seite platzieren, weil sie immer einen Dialog starten, weil sie immer beim Gegenüber ein Gefühl auslösen, sei es entweder oh Gott so geht es mir auch oder oder dieses so, oh nee das mache ich aber anders, das finde ich jetzt aber komisch, aber es ist eine Reaktion und man hat damit automatisch eine Gesprächsgrundlage, man hat automatisch eine Verbindung hergestellt und eine Sympathie ausgelöst.

Beate Roth

Also tatsächlich so entweder-oder-Fragen auf der Seite?

Anne Büttner

Zum Beispiel, man kann Fun Facts reinpacken, man kann schauen, ob man vielleicht so ein paar Spleen hat, die auch zum Thema passen. Wenn man jetzt auf eine bestimmte Form von Architektur ganz abfährt und 20 Bücher davon zu Hause hat, so dann kann man sowas auch auf die Webseite schreiben. Also das können solche lustigen Fakten sein oder eben auch solche entweder-oder-Geschichten. Das ist überhaupt nicht unprofessionell, ganz im Gegenteil, wie du siehst bei uns beiden im Gespräch, hat es ja auch funktioniert.

Beate Roth

Vorlieben für Architektur, da würde ich sagen, Häuser komplett aus Holz oder nachhaltig oder hochmodern, ganz steril. Das kann ja auch eine Positionierung sein. Ja, schön, spannend. Ja, also das Thema ist sehr vielfältig. Texte brauchen wir auf jeden Fall. Schönes Aufgabengebiet, weil es ist für viele mit Sicherheit schwer oder schwer umsetzbar. Umso schöner, wenn es Text- und Story-Coach*innen gibt, wie es die Anne eine ist. Und du bietest auch, glaube ich, an, Blogartikel zu schreiben, oder ist das gar nicht dein Ding?

Anne Büttner

Ich biete an, Website-Texte zu schreiben, ich biete an, Blogartikel zu schreiben. Ich habe sogar schon für die Immobilienbranche, ja, habe ich auch schon Blogartikel geschrieben. Genau, das ist auch möglich.

Beate Roth

Ja, sag uns mal noch, wenn man mit dir zusammenarbeiten will, was wäre denn jetzt aktuell oder was sind deine Angebote? Machst du über die About-Me-Week, haben wir schon erfahren, die machst du regelmäßig. Empfehle ich jedem, also ich würde mal sagen 95 Prozent der Zuhörer, weil viele halt diese Fakten drin haben und eine About oder eine Über-mich-Seite ist gar nicht so einfach zu schreiben. Haben wir ja schon drüber gesprochen. Aber wir brauchen ja ständig Texte. Hast du ein Gruppenprogramm? Hast du einen Online-Kurs? Wie erreicht man dich? Auf welchem Portal bist du am meisten unterwegs? Weil wir haben ja so viele, dass man dich ein bisschen begleiten kann. Wenn man sagt, die Anne gefällt mir, da möchte ich mehr von hören.

Anne Büttner

Also begleiten und finden kann man mich auf Instagram. Da können wir ja den Kanal gerne verlinken. Man kann über meine Angebote sich informieren auf meiner Webseite. Aktuell biete ich an, ich biete an ein Paket zur Texterstellung für die Webseite Startangebote und Über-Mich-Seite an. Ich biete ein Intensivcoaching an über sechs Wochen, wo es eben darum geht, ich zeige dir, wie und was du schreibst für deine Webseite, aber du schreibst es selber. Ja, genau. Aktuell die About-Me-Week, deine Über-mich-Seite in fünf Tagen. Das ist auch ein Gruppenangebot, weil das einfach extrem effektiv ist, in der Gruppe an diesen Texten zusammenzuarbeiten, weil man direktes Feedback bekommt.

Beate Roth

Und Tage, wie viele Stunden?

Anne Büttner

Zwei Stunden, zwei Workshops täglich, genau. Und dann ist aber von mir konstant über die Woche Feedback.

Beate Roth

Ah, okay, eine Woche Betreuung von dir und so in Zoom-Meetings wahrscheinlich dann zwei Stunden.

Anne Büttner

Genau, innerhalb dieser zwei Stunden wird aber sehr viel gearbeitet.

Beate Roth

Ja, man muss umsetzen.

Anne Büttner

Genau. Und dann wird es im Herbst wahrscheinlich, das ist noch so semi-offiziell, noch einen etwas größeren Kurs geben, eben auch zur Erstellung der Website-Texte. Startangebot Über-mich-Seite, also dieses Gruppenpaket, wo man das sich eben auch selber erarbeiten kann.

Beate Roth

Sehr schön, sehr interessant. Also für alle ist was dabei. Verschiedene Arten der Umsetzung oder der Abgabe dieser Aufgaben, die wir als Unternehmer*innen alle zu bewältigen haben, weil Online Präsenz ist nicht notwendig, es ist normal. Wir leben in beiden Welten und natürlich müssen wir auch präsent sein in der Online-Welt, dazu gehören Texte, natürlich auch Bilder, über Bildersprache wirst du sicherlich auch etwas...

Anne Büttner

Mir fiel gerade noch tatsächlich ein, dass man gerne auch mit mir jeden, wenn man gerade an Texten knabbert, mit mir jeden Dienstag auch for free mit mir und vielen anderen eine Stunde am Dienstag zusammen schreiben kann. Wir nehmen uns da eine Stunde Zeit im Sinne eines Co-workings, und wir nennen es halt Co-writing, und schreiben an unseren Business-Texten. Das findet man auch auf meiner Webseite. Da kann man sich zu anmelden.

Beate Roth

Ja, also super. Show Notes kommen, wo ihr Anne findet, wo ihr das Co-writing findet. Das ist ein wichtiges Thema, ist bekannt. Insofern vielen, vielen, vielen Dank, Anne, dass du uns ein bisschen dich hast kennenlernen lassen und nochmal die Wichtigkeit gezeigt hast für insbesondere die Über-mich-Seite, die persönlich sein sollte und nicht mit Fakten und Daten voll gepflastert sein und austauschbar mit Phrasen, die man überall findet. Herzlichen Dank. Wir bleiben sowieso in Kontakt. 

Anne Büttner

Auf jeden Fall.

Beate Roth

Vielen Dank. Tschüss.

Anne Büttner

Mach's gut. Ciao.


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