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Mai 5, 2022

2* Wie du mit kleinem Geld ins große Fernsehen kommst | Interview mit Axel Link

 Minuten Lesezeit

Vertrauen spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere wenn es um den Kauf oder Verkauf einer Immobilie geht. Leider wird den Immobilienmakler*innen oft viel Misstrauen entgegengebracht.

Doch wie kannst du dieses Vertrauen gewinnen?

Darum geht es in dieser Episode zu der ich einen Experten aus der Fernsehwelt eingeladen habe: Axel Link.

Er ist ein Pionier in der Medienbranche und Geschäftsführer der TV LINK GmbH und stellt dir seine innovative Lösung zu diesem Problem vor: Addressable TV.

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Transkript der Folge

Beate Roth:

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge zur Sache Digitalität. Heute ist Axel Link mein Gast. Er hat ein grandioses Produkt, große TV-Werbung für kleine Unternehmen und das für eine regionale Sichtbarkeit. Untertitel im Auftrag des ZDF für Funk, 2017 Herzlich willkommen, Axel Link, zur neuen Ausgabe von Zur Sache Digitalität. Ich freue mich sehr, dass du heute mein Gast bist. Du bist Pionier in der Medienbranche, schon unzählig lange in dieser Branche unterwegs. Du warst und bist weiterhin auch Pionier in diesem Bereich, Reporter, damit hast du, glaube ich, gestartet im Hörfunk, hast mit in der ersten Stunde von RTL das Frühstücksfernsehen mit kreiert, hast einige gute Posten, Vorstandsvorsitzende im Film, Fernsehen, Videowirtschaft, der NRW bis Kölner Medienunternehmer und wie was an deinem Hintergrundbild, zumindestens die, die im YouTube Kanal das Ganze sich anschauen, sehen, ist auch das Meer zu sehen, denn du hast auch den ersten Fernsehsender auf Sylt, also Sylt 1 gestartet. Ich freue mich sehr, dass du mein Gast bist und natürlich bitte ich dich auch, dich selber noch ein wenig vorzustellen, denn da fehlt ja wahrscheinlich noch eine ganze Menge zu dem, was ich jetzt gerade schon gesagt habe.

Axel Link:

Ja, hallo Beate. Also da war schon eine Menge dabei, weil es bei meinem Leben eigentlich relativ einfach ist. Ich sag's mal umgekehrt, ich kann eigentlich nur Fernsehen. Punkt. So, mehr kann ich nicht. Früher war das mal was. Also als ich als junger Bursch natürlich medienaffin wurde, da gab es ja nur diesen Kasten, der ist für den Fernseher und der war wirklich der Mittelpunkt der Familie. Also Fernsehen gucken zu dürfen war schon toll. Also ich habe ja solche Ereignisse persönlich miterlebt wie 1966 die Mondlandung im Fernsehen. Wahnsinn. Ja, dann 1974 Fußballweltmeister Deutschland. Wahnsinn. Und da versammelten sich ganz, ganz viele Menschen in einem Wohnzimmer, nämlich bei demjenigen, der den größten Farbfernseher hatte. Und es war ein unfassbares Ereignis. Und das hat mich so getriggert, dass ich als junger Bursche gesagt habe, ich möchte zum Fernsehen. Und genau das habe ich dann auch gemacht. Das hat mich so fasziniert und das hat mich dann ein Leben lang nicht mehr losgelassen. Und das ist ja so ein paar Dinge auch eben auch gesagt. Ja, ich war dann bei dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ich war damals beim Außenstudio Ida-Oberstein. Das ist die Stadt, wo früher so Edelsteine geschliffen wurden. Das genannt man heute noch. Da habe ich das erste Selbstfahrerstudio des Südwestfunks übernommen. Und dann war ich, das erzähle ich ganz schnell, in Amerika. Und zwar auf einer Tour mit der Moselweinkönigin. Da haben wir dann die Moselweinkönigin in Amerika begleitet. Und ich habe dann für den Hörfunk sozusagen morgens immer kleine kurze Berichte abgesetzt. Aus der Axel Link aus Amerika mit der Moselweinkönigin. Und dann habe ich einen Kollegen getroffen von RTL Und der hat mir etwas Faszinierendes erzählt, weil als ich in Dallas landete, 9.00 Uhr, da ging ich dann in ein Hotel und dann bist du in die Suite gegangen und da lief der Fernseher und da war Frühstücksfernsehen. Und dann hättest du wahrscheinlich gesagt, hä?

Beate Roth:

Ja, hä ist ja meine Lieblingsfrage.

Axel Link:

Genau, hä, was ist das denn? Morgens um 7.00 Uhr, Fernsehen, die sind doch verrückt. Und ein Kollege sagte mir dann, das war damals Karl-Heinz Kaul, der sagte mir, wir starten in Deutschland bald das erste deutsche Frühstücksfernsehen. Achtung, ich war 25, habe gut verdient beim Südwestrundfunk. Ich war im Grunde genommen sozusagen, konnte ich mir ausrechnen, wie meine Karriere dort verlaufen würde und ich bin dann zum Erstaunen unseres Intendanten tatsächlich zu den unseriösen Journalisten, den jungen Leuten von RTL gegangen. Also ich habe eine sichere Position aufgegeben, weil ich es wahnsinnig spannend fand. Da begann also sozusagen meine Odyssee als Medienpionier und das hat mich ein Leben lang begleitet. So, jetzt habe ich ganz viel erzählt über Fernsehen. Nebenbei habe ich dann noch vier Kinder bekommen, meine Frau hat sie bekommen und ich begleite sie bis heute. Und Das war alles sehr spannend. Aber ansonsten Beruflich hat sich bei mir alles ums Fernsehen betrachtet.

Beate Roth:

Genau, jetzt haben wir natürlich eine Gemeinsamkeit, sonst wärst du nicht heute hier mein Gast. Und wir hätten uns nicht kennengelernt. Und zwar deine Vision mit unserer gemeinsamen Zielgruppe.

Axel Link:

Genau, wir reden jetzt beide über Immobilienmakler. Warum eigentlich? Ich will dir kurz erzählen, wie ich auf das Thema Immobilienmakler überhaupt kam. Erstens habe ich ja, das muss ich noch erwähnen, nach der ganzen Fernsehgeschichte öffentlich-rechtlich und privat RTL, dann habe ich noch ein Gesundheitscenter für die Arzt-Klinik-Gruppe gegründet und vor zehn Jahren war ich Mitglied des Rundfunkrates des Westdeutschen Rundfunks. Jetzt sind alle die großen Honorationen drin. Der Intendant hieß damals Fritz Pleitgen, mit dem ich mich dann so hier und da auch im Rundfunkrat stritt. Und das war so ein Impressarium. Das ist schon was, so Intendant. Er hat mich gefragt, wie wird man eigentlich Intendant? Und da ich keine Chance hatte, Intendant des WDR zu werden, weil ich gar kein Journalist beim WDR war, ich habe nur für die gearbeitet, hat er gesagt, ich muss selber einen Sender gründen. Und da ich, meine Frau ist Sylterin und da ich leidenschaftlich gerne nach Sylt fahre, habe ich gesagt, was mache ich denn hier auf der Insel eigentlich? Und da ich weder so gut kochen kann, dass ich es anschließend verkaufen könnte, noch eine große Leidenschaft hab Betten zu machen und Apartments zu vermieten. Ich habe gesagt, ich kann ja nur Fernsehen und es gab keinen Fernsehsender auf Sylt. Und dann habe ich die Chuzpe gehabt, bei der Landesmedienanstalt in Hamburg für Schleswig-Holstein und Hamburg einen Antrag zu stellen für einen landesweiten Fernsehsender. Und diese Lizenz habe ich dann auch bekommen. Das ist jetzt schon, ich glaube, 12 oder 13 Jahre her. Genau. So, und dann habe ich halt eben Sylt 1, das Sylter Fernsehen, gegründet. Und hier auf Sylt gibt es ganz, ganz viele Immobilienmakler. Also, für 18.000 Einwohner haben wir, glaube ich, 300 Immobilienmarkler. Also, total verrückt. Warum? Weil natürlich, wenn du hier ein Haus auf der Insel alle fünf Jahre vermarktest, das Ding kostet halt fünf Millionen. Kannst du schon ganz gut davon leben. Wir kennen das Immobiliengeschäft, auf Sylt sind die Immobilienpreise immer ein Thema, weil man hat vor 30 Jahren, als man mir schon mal das erste Haus hier anguckt, hat man schon gesagt, die haben noch nicht mal alle Tassen in den Schrank, weil alles viel zu teuer.

Beate Roth:

Ja, vielleicht der kleine Break da rein, Sylt ist ja auch tatsächlich der teuerste Standort, also auch noch vor München.

Axel Link:

Wir haben hier die teuersten Häuser, also die Schlossallee in Deutschland, heißt im wahren Leben Pro-Bogen-Weg. Da stehen die teuersten Häuser Deutschlands. Da hat man natürlich auch oft mit Immobilienmarkt zu tun. Jetzt kommt der Einschub, Fernsehen. Ich habe immer schon Fernsehen gemacht. Es war früher immer völlig klar, du bist zu jemandem hingegangen, machst Fernsehen und da haben Unternehmer sofort gesagt, viel zu teuer, kann ich mir nicht leisten. Also Fernsehen, Werbung war nur für ganz, ganz große Unternehmen. Die kleinen Unternehmen, die Mittelständler waren immer draußen und es war auch so. Fernsehen war unfassbar teuer in der Werbung. Und jetzt gibt es seit drei, vier Jahren die Möglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen, richtig Fernsehwerbung zu machen bei RTL, VOX, NTV, bei den großen Sendern und das zu einem kleinen Preis. Und das hat mich total fasziniert, dass auf einmal mein Medium, für das ich ja im Grunde genommen die ganze Zeit lebe, ja, und wo ich immer wusste, das können sich leider die Kleinen nicht leisten, auf einmal geht das. Und das Zauberwort heißt Addressable TV.


Mein Gast

Axel Link

Axel ist Pionier in der Medienlandschaft.

Als Reporter gestartet, baute er das erste deutsche Frühstücksfernsehen bei RTL mit auf, war im Rundfunkrat des WDR, Vorstandsvorsitzender im Medienverband NRW und gründete schließlich seinen eigenen TV Sender: Sylt1.

Die Mondlandung 1966 und der Fußballweltmeistertitel Deutschlands 1974 waren Momente, die ihn beeindruckten und dazu motivierten, selbst Teil der Fernsehwelt zu werden. Seitdem ist das Fernsehen sein Lebensmittelpunkt und seine Leidenschaft, die ihn nie losgelassen hat.

Heute bietet er kleinen Unternehmen die Möglichkeit im Fernsehen zu werben: Großes Kino. Bezahlbar. AddressableTV. 

Beate Roth:

Ja, da haben wir es jetzt endlich gesagt. Ja, es ist großartig. Es ist wirklich großartig. Also dieses große Medium, diese große Reichweite, die natürlich das Fernsehen bietet und dann das ganze Portfolio, was du da anmietest und das für einen bezahlbaren Preis. Ja, wunderbar. Also ich fand es grandios, als du dich auch bei mir gemeldet hast und wir da gerne natürlich die Immobilienbranche darüber informieren, weil es weiß ja kaum einer. Du bist Pionier und du bist auch da Pionier in diesem Bereich. Deswegen erzähl uns doch dann vielleicht jetzt noch ein bisschen mehr zum Addressable TV. Also was versteht man darunter? Schönes Wort, ja, Werbung im Fernsehen. Aber wie kann sich das der Immobilienmakler*innen vorstellen?

Axel Link:

Also, erst mal, was heißt Addressable TV? Heißt adressierbare Werbung. Das, was wir im Grunde genommen von Facebook und von Google schon sehr lange kennen und auch schätzen gelernt haben, dass man, was ich bei Facebook sagen kann, ich möchte hauptsächlich Menschen erreichen in und um Sylt herum, weil ich eine Dienstleistung habe, die ich auch nur dort anbiete. Das geht ja bei Google Ads, das geht bei Facebook, das ging bei Fernsehen natürlich nie. Fernsehen war immer irgendwie national oder wenn du gesagt hast, ich will regionale Fernsehwerbung, das ging natürlich, da hast du dann irgendeinen kleinen Sender gehabt, wo du gesagt hast, aber willst du auch nicht. Du willst eigentlich bei den Großen, die alle kennen.

Beate Roth:

Ja, genau. Wir werfen gerade das Fachwort da ein, weil ich finde, wir hören immer so viele Fachwörter und wenn man den Praxisbezug nicht hat, dann versteht man das gar nicht. Also das Ganze nennt sich ja targetieren. Also, dass man genau targetieren kann, wo die Werbung ausgespielt wird. Also Addressable TV. So, ich gebe weiter wieder an dich an. 

Axel Link:

Genau. Zum targetieren kommen wir gleich nochmal. Cliffhanger. Wir lösen das gleich auf. Es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit zu targetieren. Also eine Möglichkeit ist das sogenannte Geotargeting. Also ich entscheide, ich mache, jetzt bleiben wir mal bei meinem Beispiel, nur Werbung auf Sylt. Oder ich kann auch sagen, ich habe ja noch einen Wohnsitz in Köln-Junkersdorf, ich kann sagen, ich mache Fernsehwerbung bei RTL und bei Vox und bei NTV, aber nur in Junkersdorf. Postleitzahl 50858, sonst nirgendwo. Das geht tatsächlich, aber ich könnte genauso gut auch sagen, ich möchte meine Werbung aber nur in meinem Postleitzahlgebiet haben, aber bitteschön nur bei großen Unterhaltungssendungen wie "Wer wird Millionär", "Let's Dance", "Deutschland sucht den Superstar" und und und. Also da gibt es ganz viele Möglichkeiten zum Targeting. Aber jetzt nochmal zurück, Addressable TV, also bedeutet adressierbare Werbung, wo ich targetieren kann, also genau beziehen kann, wen will ich erreichen und warum geht das heute? Das können Sie natürlich nur machen, wenn mein Fernsehgerät ans Internet angeschlossen ist, weil diese Rückkanalfähigkeit muss halt eben gegeben sein. Adressable TV gibt es seit, erfunden glaube ich vor fünf, sechs Jahren von einer Firma, die heißt Smart Clip. Die wurden dann vor einigen Jahren von RTL gekauft, weil die gleich wussten, das ist die Zukunft für auch für uns, für unser Fernsehgeschäft. Und die basiert darauf, dass das Fernsehgerät das können muss. Also sogenannte Smart TVs. Und diese Smart TVs müssen auch noch ans Internet angeschlossen sein. Und das war vor Jahren selten der Fall. Jetzt kommt die schreckliche Pandemie. Was haben die Menschen gemacht? Die haben sich erstens neue Fernseher gekauft. Wir haben also heute eine Durchsetzung von Fernsehgeräten, die Smart TVs sind von über 90 Prozent. Und es gibt heute gar nicht mehr die Möglichkeit, einen anderen zu kaufen. Es gibt nur noch Smart TVs. Das zweite ist, dass die Leute natürlich in der Pandemie angefangen haben, sich für Netflix, für Amazon Prime, für Disney zu interessieren, für Streaming-Dienste, weil sie ja Fernsehprogramme ja schon gut kannten und so. Was gibt es denn noch in der Welt? Und wir haben heute über 50 Prozent aller Fernsehgeräte sind ans Internet angeschlossen. Tendenz stark steigend. Also wenn wir in fünf Jahren immer darüber reden, ist jedes Fernsehgerät ans Internet angeschlossen. Das ist so sicher wie das Armen in der Kirche. Also fast jedes, sagen wir mal so. Nicht zu mutig. Und das gibt uns die Möglichkeit zu erkennen, wer schaut denn jetzt wo fernseh ? Und dann kann man Werbung einspielen. Was ist das für eine Werbung? Addressable TV ist zunächst einmal die einfachste Form der Werbung. Es ist eine Bannerwerbung. Nennt man auch so einen L-Banner. Das hast du bestimmt schon mal gesehen. Da haben wir früher, Daimler macht das und die Allianz macht das und Audi macht das und große Versicherungen machen das. Aber kleine haben das bisher nie gemacht. Ganz einfacher Fakt, jemand schaut Tagesschau 20 Uhr, 20.15 schaltet er um, weil er "Wer-wird-Millionär" schauen will. So, jetzt lebt derjenige, sagen wir mal wie ich, in Köln, Junkersdorf, Postleitzahl 50858. Wenn ich jetzt als Immobilienmarkler auch in Jungersdorf sitze und ich sage, ich möchte den Herrn Link und alle anderen, die da in meinem Gebiet wohnen, erreichen, dann gebe ich einen Auftrag an mich, an die TV Link GmbH und sage, schalte mir bitte dann in einer großen Unterhaltungssendung, wenn einer auf RTL schaltet, eine solche Bannerwerbung. Die Achselink Immobilien GmbH Makler aus Leidenschaft mit einem schönen Bild von dem armen Mann. Und das kann man tatsächlich kaufen, einkaufen. Und da gibt es wieder die verschiedenen Targetierungsmöglichkeiten. Ich kann sagen, ich möchte es wirklich nur in diesem Postleitzahlgebiet haben. Ich möchte es nur haben bei großen Unterhaltungssendungen. Ich kann aber auch sagen, ich möchte es bei anderen Sendungen haben. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten. Das Ganze wird jetzt total bezahlbar. Machen wir mal ein Beispiel. Das geht schon los, dass ich, wenn ich 600 Euro im Monat ausgebe, was für einen Immobilienmakler, ein halbwissend für ein nützliches Geschäft durchaus denkbar wäre, dann kann ich ein ganzes Jahr lang jeden Monat 10.000 Banner schalten, nur in meinem Gebiet und die Menschen werden mich dann nach einem Jahr sehr gut kennen. 


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Beate Roth:

Ja, also du sprudelst, das ist toll. Du bist Pionier da drin, superklasse, finde ich schön, weil diese Begeisterung schwappt ja auch über und die soll ja auch über schwappen, weil wir wissen, dass einer der größten Probleme der Immobilienmakler*innen ist ja neue Objekte zu bekommen oder Reichweite zu erreichen, bekannt zu sein, gerade regional. Und wir wissen auch, Facebook, targetieren, Cookies, Datenschutzverordnung, Datenschutzgrundverordnung ist ein Thema, das wird schwieriger, das wird teurer. Und du hast dort mit diesem Addressable TV, mit deiner TV-Link GmbH, wo du das Ganze hier organisierst, wirklich eine großartige neue Möglichkeit für Marketing, ja nicht geschaffen, sondern bist direkt losgelegt und hast gesagt, das werde ich anbieten, weil es einfach wirklich so ein, genau das große Problem der Immobilienmakler ja löst. Und ja, 600 Euro, Klar, ist jetzt mal eine Hausnummer, aber zu dem, was es früher gekostet hat, im Fernsehen Werbung zu machen, ist es sehr, sehr wenig. Und natürlich auch mit dem, was dadurch erreicht werden kann. Weil ich weiß, bei 10.000 Einblendungen startet das ganze. Und man hat verschiedene Abstufungen, die man bei dir buchen kann. Möchtest du noch etwas dazu sagen, warum das denn so wichtig ist überhaupt für die Immobilienmakler, das zu tun? 

Axel Link:

Ja, also erstmal, warum haben wir uns auf Immobilienmakler jetzt mittlerweile spezialisiert? Weil ich ein paar kannte und sie gefragt habe, und die alle gesagt haben, das ist ja super, das machen wir. Und weil eines der größten Probleme, das gilt jetzt nicht nur für Immobilienmakler, aber für die auch, also für Immobilienmakler, für Singlesmakler, grundsätzlich, warum kaufen Menschen denn heute im Internet keine Produkte von mir? Was ist der Grund? Ist mein Produkt zu schlecht? Ist es zu teuer? Ist es zu billig? Da rätselt man herum. Das wissen die Leute noch gar nicht, wenn sie nicht kaufen. Sondern das Hauptproblem ist Misstrauen. Die Menschen kennen sie nicht. Warum sollte ich... Also dir würde ich jetzt alles abkaufen, liebe Beate, aber ich musste dich doch erst kennenlernen. Das geht ja nicht einfach so, ja super, die Frau, die macht das super, dann mache ich, ja. Nein, da will ich doch mehr wissen. Ich muss jemanden, zumindest muss ich ihn erkennen können. Das ist ja wunderbar. Ich kenne jetzt mal Till Brönner und Herrn Habeck habe ich hier persönlich interviewt und eine ganze Menge Leute, wenn ich das andere frage, kennen sie den, dann sagen die ja, obwohl sie die nie im Leben persönlich getroffen haben. Aber wenn jetzt Herr Habeck über die Straße läuft, obwohl ich den noch nie gesehen habe und noch nie gesprochen habe, wüsste ich ganz genau, was macht der Mann, für was steht der Mann, wer ist das. Und das kennen wir nur aus dem Fernsehen. Daher kennen wir die Personen. Und Vertrauen braucht allerersten mal Kennen und erkennen. Wenn ich jemanden noch nie gesehen habe, warum sollte ich dem was abkaufen? Und letztendlich, also es gibt ja nichts, kein Produkt, was mehr Vertrauen bräuchte, als den Kauf oder Verkauf einer Immobilie. Das ist vielleicht eine der wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben, neben der Hochzeit und der Geburt der Kinder. Jetzt kommt das Haus schon. Und jetzt soll ich das irgendjemandem in die Hand geben. Und ein Haus kaufen, da gibt es so viele Stellschrauben, was man alles richtig und falsch machen kann. Also ich kann ja nur jedem Menschen da draußen sagen, wenn sie es vorhaben, fragen sie bitte Menschen, die sich damit auskennen. Nur wenn man denkt, ich spare mir jetzt eine Maklerprovision, vergibt man vielleicht das Wichtigste, was man hat. 

Weiterführender Blogartikel

Wie ich einmal 50.000 Euro in den Sand setzte – und was mich das über Immobilienmarketing gelehrt hat

Beate Roth:

Auf jeden Fall. Apropos Vertrauen, apropos Kennenlernen, da schalte ich mich direkt dazwischen und dann lass uns mal dich ein wenig mehr kennenlernen, wenn man ja bei dir etwas buchen sollte, was wir hier dringend empfehlen bei dem tollen Produkt. Ich gebe dir mal immer zwei Themen im Auswahlverfahren und du antwortest spontan, was dir lieber ist. Berge oder Meer?

Axel Link:

Meer. Überraschend, oder?

Beate Roth:

Mit dem Hintergrundbild, mit dem Meer und Sylt, ist das schon ziemlich klar gewesen.

Beate Roth:

Fleisch oder Gemüse?

Axel Link:

Fleisch mit einer ordentlichen Gemüsebeilage.

Beate Roth:

Kino oder Theater?

Axel Link:

Oh, ich bin ein fleißiger Kinogänger, aber ich glaube, das intensivere Erlebnis ist dann tatsächlich das Theater.

Beate Roth:

Online oder offline?

Axel Link:

Es muss beides sein.

Beate Roth:

Perfekte Antwort für mich. Verknüpfung, Digitalität, Verknüpfung der Offline- und Online-Welt. Wir leben in beiden Welten. Android oder iOS?

Axel Link:

IOS.

Beate Roth:

Lesen oder Schreiben?

Axel Link:

Blöderweise mehr schreiben als lesen. Als Journalist muss man halt eben viel schreiben und ich habe nicht so viel Zeit zum Lesen.

Beate Roth:

Ja, deswegen. Klassik oder Pop?

Axel Link:

Diese entweder oder Frage. Ja, auch da gibt es beides, aber wenn ich jetzt eine lange Autofahrt mache, dann höre ich sowas wie Klassikradio. Das beruhigt, das ist großartige Musik. Aber natürlich bin ich in den 60er Jahren, 70er, 80er, ist man mit Pop groß geworden. 70er, 80er ist man mit Pop groß geworden. Finde ich auch super.

Beate Roth:

Dann beende ich das Ganze mit der Automarke Tesla oder VW.

Axel Link:

Tesla.

Beate Roth:

Tesla. Ja, danke schön. Das ist doch schon mal was. Praxisbeispiele hatten wir, glaube ich, jetzt schon genug für dein, ich sage, grandioses Produkt, Adressable TV. Möchtest du noch ein paar Tipps den Immobilienmakler mit auf den Weg geben, worauf man da vielleicht achten sollte, bei Werbung schalten?

Axel Link:

Gerne. Also die wichtigste Voraussetzung für Erfolg ist der Wille, Fokus und Leidenschaft. Jetzt gehe ich mal davon aus, wie der Immobilienmakler, der sein Geschäft liebt und ordentlich versteht, wird sich auf seine Dienstleistung fokussieren und wird das Ganze mit Leidenschaft machen. Jetzt sind die meisten Immobilienmakler*innen natürlich keine Marketing-Profis. Woher auch? Weil sie sollen sich ja konzentrieren auf ihr Geschäft und nicht auf das Marketing-Geschäft. Aber ohne vernünftiges Marketing und Markenbildung wird es kein Vertrauen geben, oder es ist halt immer so ein Zufallsprodukt. Und wozu ich meinen Kunden immer rate, ist wirklich dieses Geschäft nachhaltig zu betreiben. Also deswegen verkaufe ich auch gerne wirklich Jahresverträge, wo ich sage, schau mal, du weißt doch gar nicht, wann der Scheidungsfall A eintritt, der Todesfall B. Da bist du jetzt gerade im Urlaub, machst keine Werbung und dann passiert es und niemand denkt an dich. Genau das muss man ja ausschalten. Wenn du Marketing machst, dann Marketing mit einem Wow-Faktor. Das wäre zum Beispiel so etwas wie Adressenbild TV. Wenn der Makler XY in Junkersdorf bei "Wer wird Millionär", neben Günther ja auch eingeblendet wird, dass er sich ja mit Geld kaum zu bezahlen. Da würden die Leute sagen, wow, guck mal da. Das kann schon passieren, dass die an der Frage, hast du den Lotto gewonnen? Weil das für die Menschen halt eben so verblüffend ist. Also erstmal Werbung mit Wow-Faktor, dann Werbe mit deinem Gesicht. Du bist das Produkt, lieber Immobilienmakler*innen. Die Menschen werden dir begegnen, nicht irgendeiner Marke. Die Menschen vertrauen auch nur Menschen. Deswegen Werbung mit einem vernünftigen Foto von sich selbst, einem freundlichen, mit einer klaren Botschaft. Und das bitte regelmäßig. Ganz viele Mittelständler kappen im Grunde genommen potenziell erfolgreiche Werbekampagnen, weil sie einfach zu früh aufhören. Die schalten eine Werbung und erwarten dann, dass plötzlich jemand vor der Tür steht und klingelt und sagt, ich will mein Haus bei Ihnen verkaufen. Nein, das passiert nicht, sondern es geht darum, wirklich nachhaltig und planbar zu werben, eine Entscheidung zu treffen, zu sagen, das habe ich jetzt mal aus dem Kopf, also wenn ich werbe bei RTL, Vox, NTV, so in meiner Gegend, dann wird das Wirkung haben. Nicht sofort, die Leute drücken nicht sofort die Fensterscheibe ein, aber nach einem gewissen Zeitraum wird sich das auszahlen. Das ist im Übrigen das Gleiche im Grunde wie bei Facebook auch. Also wenn Leute Facebook-Werbung machen, dann weiß man, dass der Algorithmus ja Zeit braucht, zu analysieren, wer wirkt, wer reagiert denn überhaupt auf die Anzeige. Und das wird dann so teuer, dass sie alle abbrechen. Also im Grunde genommen reiben die sich in Kalifornien in die Hände, weil der Mittelstand so dumm ist und immer abbricht, bevor es überhaupt wirken kann.

Beate Roth:

Wie kann man jetzt mehr über dich erfahren, wenn einen dieses grandiose Produkt interessiert?

Axel Link:

Ganz einfach. Einfacher geht es ja nicht. TVlink.de, das ist eine Webseite, da steht einiges drauf. Da wird gerade renoviert. Da habe ich einen Auftrag erteilt an eine Frau, die sich damit auskennt. Und da gibt es alles weitere. Das ist das eine, also tvlink.de und das andere ist, ich bin relativ aktiv halt eben auch bei LinkedIn. Da sind ja auch sehr viele Immobilienmakler*innen unterwegs, da mich einfach ansprechen. Bei Xing bin ich auch nicht mehr ganz so aktiv wie früher, aber das sind so die klassischen Social-Media-Portale, über die man mich auch gut erreichen kann.

Beate Roth:

Sehr gut. Das werde ich natürlich verlinken in den Show Notes, in den sogenannten. Und ich möchte auch gerne noch darauf hinweisen, dass ja im Moment sogar eine Aktion läuft, die wir dann mit Rabattgutschein integrieren können. Das hattest du mir erzählt Und ja, man hört es, glaube ich, wir arbeiten zusammen, weil wir echt da eine gemeinsame Zielgruppe haben und ein gemeinsames Ziel, die Immobilienmakler wirklich an den Markt zu bringen und Ihnen dabei zu verhelfen. Vielen, vielen, vielen, vielen Dank Axel. Und ja, noch ein Grußwort zum Schluss. Ich würde dir das Schlussstatement noch geben.

Axel Link:

Ja, das ist, wie macht man Werbung in eigener Sache? Also mir geht es wirklich darum, dass Sie A: mir vertrauen und dass Sie erkennen, dass das Produkt, also das Aushängeschild ist natürlich eine Fernsehwerbung, aber das eigentliche Produkt ist Beständigkeit und Vertrauen. Und das bitte in einem Medium, was diejenigen, die es wahrnehmen, auch als Brand Safety empfinden. Also man kann ja überall werben, aber es muss wirklich, wenn Sie Geld ausgeben, dann bitte da, wo Sie das Gefühl haben, das erreicht A die Leute und B wird die Wahrnehmung der Leute so sein, dass sie sagen, wow, das ist interessant. Und alles andere, sag ich mal als Salopp, ist mehr oder weniger Geld zum Fenster ausgeworfen.

Beate Roth:

Alles klar. Vielen Dank, Axel. Und genau, die weiteren Infos findet ihr unterhalb des Videos und unterhalb des Podcasts. Vielen Dank. Mach's gut.

Axel Link:

Ich danke herzlich. Danke. 

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